CAT | Java
Gespräch mit Kollege:
Gegeben Klasse A und Klasse B extends A und ich rufe im Konstruktor von A eine Methode auf, die in B überschrieben wird und die dort auf eine in B definierte Variable zugreift, dann ist diese Variable zum Zeitpunkt des Aufrufs nicht initialisiert. Das stimmt.
Wozu brauchst Du das?
Klasse Gruppenbaum, im Konstruktor lese ich Baum aus DB.
Na das ist ja nicht so gut. Konstruktoren sollten ihr Objekt in einen definierten Zustand bringen, mehr aber auch nicht. Wurde schon vor langer Zeit beschrieben.
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Oracle Fehlermeldung: “Too many open cursors”
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Letztens haben wir nach Hardware- und JDBC-Treiber-Wechsel folgende Fehlermeldung bekommen:
ORA-01000: too many open cursors (oder auf deutsch: maximale anzahl offener cursor überschritten)
Tatsächlich gab es noch 2 Statements im Application-Server, bei das Statement nicht geschlossen wurde. Man findet die betreffenden Statements mit folgendem SQL:
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SELECT
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c.sid,
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c.address,
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c.hash_value,
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COUNT(*) AS "Cursor Copies"
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FROM v$open_cursor c
-
GROUP BY
-
c.sid,
-
c.address,
-
c.hash_value
-
HAVING
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count(*) > 2
-
ORDER BY
-
3 DESC
-
Unter Umständen kann man im Live-System beobachten, wie die Anzahl der offenen Cursor wächst.
Offensichtlich hat uns der vorherige JDBC-Treiber das nicht-Schliessen des Statements vergeben.
Laut Java-Spezifikation werden Finalizer in Java aufgerufen, bevor das entsprechende Objekt durch den Garbage Collector aus dem Speicher entfernt wird. Das klingt erst mal verlockend - hier könnte man ja automatische das Freigeben von Resourcen unterbringen.
Aber! Es wird nicht garantiert, wann der Finalizer aufgerufen wird. Die freizugebenden Resourcen sind solange blockiert. Schlimmer kommt es noch, wenn ein Finalizer ungewöhnlich lange für die Verarbeitung benötigt. Dann können die Resourcen, die die Objekte der anderen anstehenden Finalizer halten, nicht freigegeben werden. Dies kann zu Out-of-Filehandles oder zu Out-of-Memory-Fehlern führen, wenn die Entwickler sich auf die zeitnahe Abarbeitung von Finalizern verlassen.
Dies ist uns letztens passiert: Unsere Anwendung beendet sich nachweisbar nach einigen hundert Webservice-Aufrufen. Ergebnis der Problemanalyse: Ein Objekt einer Klasse des Oracle IAS scheint den Finalizer-Warteschlange zu blockieren, somit werden Objekte aus dem AXIS-(1.0)-Framework nicht finalisiert, die jedoch Referenzen auf speicherfressende DOM-Objektbäume halten. Diese DOM-Objektbäume können dadurch nicht garbage-collected werden, sammeln sich an und schliesslich kommt der Out-of-Memory-Fehler. Im generierten Webservice-Stub-Code haben wir manuell den Aufruf an den Finalizer (genauer: an die dispose-Methode) eingefügt und siehe da, dass Problem ist beseitigt.
An einer anderen Stelle (ebenfalls AXIS) sind wir vor 1-2 Jahren in ein ähnliches Problem gelaufen, da ging es jedoch um FileHandles oder Netzwerk-Ports. Auch da half manuelles freigeben der Resourcen.
Fazit: Es ist besser, die Resourcen von Hand freizugeben. "Zur Sicherheit" mag man noch einen Finalizer schreiben, aber wenn dieser wiederum die Finalize-Warteschlange blockieren könnte (etwa weil auf ein Netzwerk-Timeout gewartet wird), dann sollte man auch davon die Finger lassen.
Tools zum Analysieren von Memory-Dumps:
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JAMon 2.0 – Monitoring Java Applications
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Kürzlich wurde Version 2.0 von JAMon veröffentlicht. JAMon ist eine kleine, für Java-Anwendungen nützliche Monitoring-Bibliothek.
In Version 1 gab es die Möglichkeit, Ausführungszeiten von Code programmatisch zu messen:
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Monitor m = MonitorFactory.start("berechnung");
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BerechnungsModul.berechne();
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m.stop();
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misst die Ausführungszeit der berechne-Methode. Das interessante hierbei ist
- Statistiken werden über die Ausführungszeiten (genauer: Ausführungsdauer) erstellt (Summe, Mittelwert, Standardabweichung und sogar Einteilung in bestimmte Klassen),
- Ausführungszeiten werden Namen gegeben (hier "berechnung") und
- Die Statistiken können als HTML-Report ausgegeben (programmatisch oder per JSP).
Damit ist schon viel getan, u.a.:
- in Webanwendungen kann ich einen Servletfilter erstellen, der die Ausführungsdauer aller (oder nur bestimmter) Aufrufe misst (dies hat bei geringem Aufwand großen Nutzen),
- Aufrufe an "externe Systeme" (z.B. Datenbank, Web-Services oder Betriebssystem) können gemessen werden
- anhand der Messergebnisse kann der Entwickler abschätzen, ob eine Optimierung notwendig ist
- anhand der Messergebnisse (z.B. im Vergleich zum Vortag) kann der Betrieb abschätzen, ob sich das System derzeit aussergewöhnlich verhält.
In Version 2 (ein komplettes Redesign) kommt hinzu, dass ich nicht nur Zeiten messen kann, sondern beliebige Einheiten. Ich kann z.B. eine Statistik über die Trefferzahl einer Suche führen:
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int treffer = Suche.ausfuehren(...)
-
MonitorFactory.add("treffer","anzahl",treffer);
-
fügt die Trefferzahl dem Statistikeintrag "treffer", die in der Einheit "anzahl" gemessen wird, zu. Bisher habe ich nur noch nicht herausgefunden, wie man Klassen (im Sinne von "Unterteilung des Wertebereiches") für nutzerdefinierte Einheiten definieren kann.
Alles in allem ein Tool, welches einen großen Nutzen bringt. Das Spring-Framework unterstützt JAMon.
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How a firewall can break your app
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Picture this: after we had moved an old app from an old server to a new one, we kept getting "I/O Exception: Broken Pipe" now and then from our database connections. In the new environment, database lives on a different server than our app (as opposed to the old environment). Is there something wrong with the network?
My suspects turned out right: it's the firewall between app and database. It drops "unused" tcp connections after an hour. For some security reasons, this cannot be changed.
As our apps is rather old, some parts of it still do not use a connection pool and so there are db connnections that "linger" around unused for an hour and are used thereafter - bang, I/O exception.
So watch out for that and use a connection pool. Possibly one that can shrink (i.e. throw away unused connections).
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“Hibernate – A Developers Notebook” – migrating to Hibernate 3.0, Chapter 8
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Chapter 8 introduces Criteria Queries. Only QueryTest.java is affected. Besides the usual net.sf.hibernate to org.hibernate package import renaming, net.sf.hibernate.expressions in Hibernate 2 is replaced by org.hibernate.criterion.
Moreover, change the line
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Example example = Example.create(new Artist(namePattern, null, null));
-
to
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Artist artist = new Artist();
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artist.setName(namePattern);
-
Example example = Example.create(artist);
-
because Hibernate 3 has generated no argument constructors only.
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“Hibernate – A Developers Notebook” – migrating to Hibernate 3.0, Chapter 7
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Chapter 7 is working in Hibernate 3 (as opposed to chapter 6). The most challanging in this chapter migrationwise are StereoVolumeType.java and SourceMediaType.java . Change the import-package names. The Usertype-stuff is now under the package "org.hibernate.usertype". It won't compile, yet as there are some methods missing. For SourceMediaType.java:
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throws HibernateException {
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return original;
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}
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}
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Object owner)
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{
-
// Our value type happens to be serializable, so we have an easy out.
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return deepCopy(cached);
-
}
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For StereoVolumeType.java:
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-
Object owner)
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throws HibernateException {
-
-
return deepCopy((StereoVolumeType)original);
-
}
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-
throws HibernateException {
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-
return original;
-
}
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That's it.
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“Hibernate – A Developers Notebook” – migrating to Hibernate 3.0, Chapter 6
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