CAT | Familie
Nein, Geld macht nicht glücklich.
Weil wir uns immer mit anderen vergleichen. Wenn wir mehr “verdienen”, vergleichen wir uns auch mit Menschen der neuen Einkommensstufe. Dabei schwindet der Glückszuwachs schwindet. Das ist wie mit Drogen – die Dosis muss der Konsument mit der Zeit erhöhen.
Zwei Dinge zählt Mark Benecke im Radio-Eins-Podcast auf, die angeblich glücklich machen
- “rumhängen” (Muße tun)
- soziale Kontakte.
Wobei – eine Tätigkeit, die mir Spaß macht, trägt auch zu meinem Glück bei.
Auch zu den Kompetenzen der Vorschulkinder hat sich die Leitung “unserer Kita” gemacht und meint, sie sollten folgende Kompetenzen haben (wenn sie zur Schule kommen – dieser Zusatz fehlt wohl):
Emotionale Kompetenzen:
Das Kind
- ist emotional ausgeglichen
- steht neuen Anforderungen eher zuversichtlich gegenüber
- hat Vertrauen in das eigene Tun
- verarbeitet Enttäuschung eher ruhig und konstruktiv
- zeigt Anstrengungsbereitschaft
Motorische Kompetenzen:
Das Kind
- hat ein gutes Reaktionsvermögen
- kann Bewegungsabläufe koordinieren
- kann die Feinmotorik steuern (z.B. beim Zeichnen, Schneiden)
- kann das eigene Bewegungsverhalten angemessen einer Situation anpassen
- setzt grobmotorische Fähigkeiten bewusst ein
- hat ein „gesundes Körperempfinden“

Vorschulkinder
Soziale Kompetenzen:
Das Kind
- nimmt Kontakt zu anderen Menschen auf (Kindern und Erwachsenen)
- wechselt Spielpartner
- kann sich in der Gruppe vertreten und behaupten
- kann anderen bzw. der Gruppe zuhören
- bemüht sich um verbale Konfliktlösung
- kann eigene Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse wahrnehmen und benennen
- kann Wünsche, Bedürfnisse und Interessen anderer wahrnehmen
- kann Wünsche anderer im eigenen Verhalten berücksichtigen
- kann sich in andere einfühlen und in eine Gruppe einfügen
- ist kompromissbereit
- kann sich an Abmachungen halten
- kann mit anderen Kinder etwas planen und auch durchführen
Kognitive Kompetenzen:
Das Kind
- kann sich konzentrieren und hat Ausdauer
- spricht aktiv und kann sich ausdrücken
- hat einen großen Wortschatz
- kann Situationen, Inhalte u.ä. verständlich darstellen oder wiedergeben
- kann Informationen abstrakt und logisch weitergeben
- kann Aufträge behalten und ausführen
- besitzt Wahrnehmungs- und Beobachtungsfähigkeit
- besitzt differenzierte visuelle und auditive Wahrnehmung
- besitzt die Fähigkeit zu korrekt logischem Denken
- kann sich Gelerntes merken
- hat Zahlen- und Mengenvorstellungen
- hat erstes Umwelt- und Erfahrungswissen
- hat Symbolverständnis

Vorschulkinder
Muttersprache:
- Erzählen in zusammenhängenden Sätzen
- Beschreiben von Gegenständen
- Nacherzählen von Märchen und Geschichten
- betonter Vortrag von Gedichten
- richtige Bildung von Einzahl und Mehrzahl
Allgemeinwissen:
- Wie heiße ich?
- Wo wohne ich?
- Wann habe ich Geburtstag?
- Berufe der Eltern
- Kenntnisse über die Umgebung der Wohnung und der KITA
Verkehr:
- Wie und wo gehe ich sicher über die Straße?
Mengenlehre:
- Zahlen von 1 bis 10, auch als Ordnungszahl
- Zählen von 1 bis 6, vorwärts und rückwärts
- Mengenvergleiche: mehr als, weniger als, ist gleich
- Längenverhältnisse: z.B. es ist 2mal so lang wie..
- Kenntnisse über Dreieck, Viereck und Kreis
- Zerlegen von Mengen nach der Anzahl
Natur:
- Kenntnisse über Bäume, Pflanzen und Blumen
- Jahreszeiten bedingt erste Wetterkenntnisse
- Nennen der Jahreszeiten mit ihren Merkmalen
- Lebensraum der Tiere und deren Eigenarten
- Unterscheiden und benennen von Zoo- und Haustieren
- erste Kenntnisse über die unbelebte Natur
Malen und Zeichnen:
- richtige Stift- und Pinselhaltung
- Unterscheiden der Grundfarben
- Zeichnen von Mustern
- Menschendarstellung von Vorder- und Seitenansicht
- Aufteilen des Bildes in Vorder- und Hintergrund
Basteln:
- richtiger Umgang mit der Schere
- richtiges Kleben
- Kenntnisse über das Falten: Begriffe wie z.B. Ecke, Kante

Schulkinder
Sollen wir das Kann-Kind schon einschulen oder lieber noch nicht? Aus den untenstehenden Links lese ich heraus:
- das Kind muss wollen
- nicht nur intellektuelle Fähigkeiten sind wichtig, auch die sozialen Fähigkeiten
- die Kita-Erzieherin um eine Einschätzung bitten
- das Gespräch mit dem Grundschullehrer/-lehrerin suchen
Hier ein paar Links mit Empfehlungen:
- Focus-Online Schule fasst es kurz zusammen
- BR-Online warnt davor, nur die intellektuellen Fähigkeiten zu beachten.
- Nachhilfe.de schreibt darüber hinaus noch über den organisatorischen Ablauf der Anmeldung
In der ZEIT stand letztens ein Artikel, in dem erwähnt wird, dass der “ideale” Betreuungsschlüssel für Kinder von 0-2 Jahre 3 pro Erzieher und für Kinder von 2-3 Jahre 5 Kinder pro Erzieher sei.
Die Leiterin “unserer” Kita hat mir den dortigen Schlüssel genannt, er ist in Berlin für Kindertagesstätten gesetzlich im Kindertagesbetreuungsreformgesetz geregelt. Dort steht unter § 11:
(2) Bei der Personalbemessung für das sozialpädagogische Fachpersonal
sollen folgende Grundsätze gelten:
1. 38,5 Wochenarbeitsstunden pädagogischen Fachpersonals sind
vorzusehen
a) bei Kindern vor Vollendung des zweiten Lebensjahres
- für jeweils sechs Kinder bei Ganztagsförderung,
- für jeweils sieben Kinder bei Teilzeitförderung,
- für jeweils neun Kinder bei Halbtagsförderung;
b) bei Kindern nach Vollendung des zweiten und vor Vollendung
des dritten Lebensjahres
- für jeweils sieben Kinder bei Ganztagsförderung,
- für jeweils acht Kinder bei Teilzeitförderung,
- für jeweils zehn Kinder bei Halbtagsförderung;
c) bei Kindern nach Vollendung des dritten Lebensjahres bis
zum Schuleintritt
- für jeweils zehn Kinder bei Ganztagsförderung,
- für jeweils zwölf Kinder bei Teilzeitförderung,
- für jeweils 15 Kinder bei Halbtagsförderung.
2. Für Kinder, die länger als neun Stunden gefördert werden, sind
Personalzuschläge zu gewähren.
3. Zusätzliches sozialpädagogisches Personal soll insbesondere zur
Verfügung gestellt werden für
a) die Förderung von Kindern mit Behinderungen,
b) die Förderung von Kindern nichtdeutscher Herkunftssprache
in Tageseinrichtungen mit einem überdurchschnittlichen
Anteil dieser Kinder,
c) Kinder, die in ungünstigen wirtschaftlichen Verhältnissen
und in Wohngebieten mit sozial benachteiligenden Bedingungen
leben.
(Gesetzestext Ende)
Darin enthalten sind bereits alle Ausfallzeiten, d. h. es gibt keine Urlaubs- oder Krankheitsvertretungen!
Im Wartezimmer des Kreißsaals liegt ein Heft namens “KIDSgo!” aus – mit Terminen und mehr rund um das Thema Schwangerschaft, Baby und Familie in Berlin. Sie haben auch einen Online-Auftritt.
Im Einzelnen werden zum Thema Schwangerschaft und Geburt angeboten:
- Angebote für Schwangere
- Geburtsvorbereitung
- Säuglingspflege
- Schreibabyambulanzen
- Hebammen und Geburtsvorbereiterinnen
- Kliniken und Geburtshäuser
- Hebammenpraxen
- Stilltreffs
- Rückbildung
Zum Thema Baby / Kind werden Kurslisten angeboten zu:
- Babyturnen, Kinderturnen
- Babyschwimmen
- Babymassage
- Krabbelgruppen, Kindergruppen
- PEKiP, Pikler u.a.
- Musik und Tanz
Auch für Mütter, Väter und Familien gibt es Listen zu Kurs- und Veranstaltungsorten.
Neben Berlin gibt es diese Informationen lt. Anbieter “fast vollständig” auch für München, Köln, Düsseldorfer Raum, Nordhessen und Südniedersachsen sowie Hamburg.
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Charakter und Erfolg: Draufgängertum liegt in der Familie
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Spiegel-Online titelt Charakter und Erfolg: Draufgängertum liegt in der Familie und berichtet über eine Studie vom Institut zur Zukunft der Arbeit, nach der die Bereitschaft von Kindern, zu riskieren und zu vertrauen maßgeblich davon bestimmt wird, wie ausgeprägt sie bei den Eltern ist. Dabei differenzierten die Forscher nach verschiedenen “Sparten” von Vertrauensbereitschaft und Risikofreude (z.B. Autofahren, Karriere). Darüber hinaus fanden sie heraus, dass Partner ähnliche Vertrauens- und Risikobereitschaft aufweisen. Fraglich ist nun, ob diese Eigenschaften vererbt oder von den Kindern erlernt wird.
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Indoor-Spielplätze Berlin: PUPS in der Kochstraße
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Das PUPS befindet sich in der Kochstraße 73 nahe dem Checkpoint Charlie, ca. 150 Meter vom U-Bahnhof Kochstraße entfernt.
Es wirbt für sich als Bistro und Indoor-Spielplatz und so ist es dann auch: während das Jolo die Größe einer Turnhalle hat, begnügt sich das PUPS mit der Größe eines Cafés. An der hinteren, ca. 35 Meter langen Wand ist eine Art Parcour auf 2 Ebenen aufgebaut.
Der Kleinkindbereich allerdings spottet jeder Beschreibung: ca. 6 Quadratmeter oder weniger, mit einer kleinen Rutsche und etwas Softplay-Spielzeug – das war’s dann auch schon!
Wir waren dann leider auch schnell wieder draußen, weil das Angebot einfach zu mies ist. Für die größeren Kinder mag es OK sein, immerhin ist die Atmosphäre recht intim. Aber für Kleinkinder spart euch den Weg oder fahrt mit der U6 weiter bis Tempelhof ins Jolo.
