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CAT | Familie

In der nächsten Woche beginnen die Einschulungsuntersuchungen. Was dabei genau passiert, teilte mir eine freundliche Dame im Gesundheitsamt mit.

Es gäbe einen Vorraum und einen Arztraum. Im Vorraum werde das Kind gemessen und gewogen. Es werde ein Seh- und Farbsehtest vorgenommen, ggf. auch ein Test mit einer 3D-Brille (räumliches Sehen). Auch ein Hörtest soll durchgeführt werden. Schliesslich soll das Kind noch Bilder malen oder nachzeichnen. Es soll auch einen Menschen zeichnen. Die Zeichnung soll es dann übrigens in 10 Jahren wieder zurückbekommen.

Im Arztraum werde eine Untersuchung ähnlich wie die (?) beim Kinderarzt durchgeführt. Mehr sagte sie dazu nicht.

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Aug/10

19

Vorschule

Dies ist ein Gastbeitrag der Redaktion von mamiweb.de.

In der Vorschule sollen ältere Kinder, die im Kindergarten schon in der Endphase sind, von den Kleineren getrennt und spezifischer gefördert werden. Hier soll die Schule entdeckt und auf die Lern- und Unterrichtsmethoden angewöhnt werden.

Mit spielerischen Aufgaben werden Sprache, Aufmerksamkeit und Neugier auf Zahlen und Buchstaben gezielt gefördert. Dadurch soll der Leistungsstand erreicht werden, der für die Grundschule und das Bestehen in einer Schulklasse benötigt wird.

Für das Lösen der Aufgaben, wird dem Kind eine bestimmte geistige und motorische Reife abverlangt. So kann auch festgestellt werden, ob das Kind für die Einschulung bereit ist oder nicht.

Die Vorschule ist in dem Sinn keine richtige Schule, sondern zählt zum Erziehungsbereich des Kindergartens. In vielen Bundesländern gibt es heute die typische Vorschule gar nicht mehr, diese werden immer mehr in die Endphase des Kindergartens integriert. In Gegensatz zu Schulen, gibt es keinen vorgeschriebenen Lehrplan. Die Gestaltung der Bildungsinhalte werden von der jeweiligen Einrichtung festgesetzt.

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In Brandenburg regelt der Paragraph 10 des Kindertagesstättengesetzes den Betreuungsschlüssel.

Demnach sind pro Erzieher

  • für die Altersgruppe 0-2 Jahre für sieben Kinder (ganztags) und
  • für die Altersgruppe 3-6 Jahre für dreizehn Kinder (ganztags)

zu betreuen.

Im Vergleich zu Berlin sind diese Schlüssel mit Ausnahme für die Altergruppe der 3 Jährigen ungünstiger.

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Nov/09

20

Macht Geld glücklich?

Nein, Geld macht nicht glücklich.

Weil wir uns immer mit anderen vergleichen. Wenn wir mehr “verdienen”, vergleichen wir uns auch mit Menschen der neuen Einkommensstufe. Dabei schwindet der Glückszuwachs schwindet. Das ist wie mit Drogen – die Dosis muss der Konsument mit der Zeit erhöhen.

Zwei Dinge zählt Mark Benecke im Radio-Eins-Podcast auf, die angeblich glücklich machen

  • “rumhängen” (Muße tun)
  • soziale Kontakte.

Wobei – eine Tätigkeit, die mir Spaß macht, trägt auch zu meinem Glück bei.

Nov/09

3

Kompetenzen von Vorschulkindern

Auch zu den Kompetenzen der Vorschulkinder hat sich die Leitung “unserer Kita” gemacht und meint, sie sollten folgende Kompetenzen haben (wenn sie zur Schule kommen – dieser Zusatz fehlt wohl):

Emotionale Kompetenzen:
Das Kind

  • ist emotional ausgeglichen
  • steht neuen Anforderungen eher zuversichtlich gegenüber
  • hat Vertrauen in das eigene Tun
  • verarbeitet Enttäuschung eher ruhig und konstruktiv
  • zeigt Anstrengungsbereitschaft

Motorische Kompetenzen:
Das Kind

  • hat ein gutes Reaktionsvermögen
  • kann Bewegungsabläufe koordinieren
  • kann die Feinmotorik steuern (z.B. beim Zeichnen, Schneiden)
  • kann das eigene Bewegungsverhalten angemessen einer Situation anpassen
  • setzt grobmotorische Fähigkeiten bewusst ein
  • hat ein „gesundes Körperempfinden“
Vorschulkinder

Vorschulkinder

Soziale Kompetenzen:
Das Kind

  • nimmt Kontakt zu anderen Menschen auf (Kindern und Erwachsenen)
  • wechselt Spielpartner
  • kann sich in der Gruppe vertreten und behaupten
  • kann anderen bzw. der Gruppe zuhören
  • bemüht sich um verbale Konfliktlösung
  • kann eigene Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse wahrnehmen und benennen
  • kann Wünsche, Bedürfnisse und Interessen anderer wahrnehmen
  • kann Wünsche anderer im eigenen Verhalten berücksichtigen
  • kann sich in andere einfühlen und in eine Gruppe einfügen
  • ist kompromissbereit
  • kann sich an Abmachungen halten
  • kann mit anderen Kinder etwas planen und auch durchführen

Kognitive Kompetenzen:
Das Kind

  • kann sich konzentrieren und hat Ausdauer
  • spricht aktiv und kann sich ausdrücken
  • hat einen großen Wortschatz
  • kann Situationen, Inhalte u.ä. verständlich darstellen oder wiedergeben
  • kann Informationen abstrakt und logisch weitergeben
  • kann Aufträge behalten und ausführen
  • besitzt Wahrnehmungs- und Beobachtungsfähigkeit
  • besitzt differenzierte visuelle und auditive Wahrnehmung
  • besitzt die Fähigkeit zu korrekt logischem Denken
  • kann sich Gelerntes merken
  • hat Zahlen- und Mengenvorstellungen
  • hat erstes Umwelt- und Erfahrungswissen
  • hat Symbolverständnis

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Nov/09

3

Können und Kenntnisse von Vorschulkindern

Vorschulkinder

Vorschulkinder

Im Konzept “unserer Kita” steht, was (der Meinung der Kita-Leitung nach) Vorschulkinder können und kennen sollten, wenn sie zu Schule kommen. Nach meiner Meinung sollte man sich auf diese Liste nicht zu sehr versteifen. Es gibt andere Dinge, die sicherlich auch erforderlich sind und einige muss man auch nicht haben. Aber so als Anhaltspunkt durchaus nützlich.

Muttersprache:

  • Erzählen in zusammenhängenden Sätzen
  • Beschreiben von Gegenständen
  • Nacherzählen von Märchen und Geschichten
  • betonter Vortrag von Gedichten
  • richtige Bildung von Einzahl und Mehrzahl

Allgemeinwissen:

  • Wie heiße ich?
  • Wo wohne ich?
  • Wann habe ich Geburtstag?
  • Berufe der Eltern
  • Kenntnisse über die Umgebung der Wohnung und der KITA

Verkehr:

  • Wie und wo gehe ich sicher über die Straße?

Mengenlehre:

  • Zahlen von 1 bis 10, auch als Ordnungszahl
  • Zählen von 1 bis 6, vorwärts und rückwärts
  • Mengenvergleiche: mehr als, weniger als, ist gleich
  • Längenverhältnisse: z.B. es ist 2mal so lang wie..
  • Kenntnisse über Dreieck, Viereck und Kreis
  • Zerlegen von Mengen nach der Anzahl

Natur:

  • Kenntnisse über Bäume, Pflanzen und Blumen
  • Jahreszeiten bedingt erste Wetterkenntnisse
  • Nennen der Jahreszeiten mit ihren Merkmalen
  • Lebensraum der Tiere und deren Eigenarten
  • Unterscheiden und benennen von Zoo- und Haustieren
  • erste Kenntnisse über die unbelebte Natur

Malen und Zeichnen:

  • richtige Stift- und Pinselhaltung
  • Unterscheiden der Grundfarben
  • Zeichnen von Mustern
  • Menschendarstellung von Vorder- und Seitenansicht
  • Aufteilen des Bildes in Vorder- und Hintergrund

Basteln:

  • richtiger Umgang mit der Schere
  • richtiges Kleben
  • Kenntnisse über das Falten: Begriffe wie z.B. Ecke, Kante

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Nov/09

2

Reif für die Einschulung

Schulkinder

Schulkinder


Sollen wir das Kann-Kind schon einschulen oder lieber noch nicht? Aus den untenstehenden Links lese ich heraus:

  • das Kind muss wollen
  • nicht nur intellektuelle Fähigkeiten sind wichtig, auch die sozialen Fähigkeiten
  • die Kita-Erzieherin um eine Einschätzung bitten
  • das Gespräch mit dem Grundschullehrer/-lehrerin suchen

Hier ein paar Links mit Empfehlungen:

  • Focus-Online Schule fasst es kurz zusammen
  • BR-Online warnt davor, nur die intellektuellen Fähigkeiten zu beachten.
  • Nachhilfe.de schreibt darüber hinaus noch über den organisatorischen Ablauf der Anmeldung

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Apr/07

27

Betreuungsschlüssel für Kitas in Berlin

In der ZEIT stand letztens ein Artikel, in dem erwähnt wird, dass der “ideale” Betreuungsschlüssel für Kinder von 0-2 Jahre 3 pro Erzieher und für Kinder von 2-3 Jahre 5 Kinder pro Erzieher sei.

Die Leiterin “unserer” Kita hat mir den dortigen Schlüssel genannt, er ist in Berlin für Kindertagesstätten gesetzlich im Kindertagesbetreuungsreformgesetz geregelt. Dort steht unter § 11:

(2) Bei der Personalbemessung für das sozialpädagogische Fachpersonal
sollen folgende Grundsätze gelten:
1. 38,5 Wochenarbeitsstunden pädagogischen Fachpersonals sind
vorzusehen
a) bei Kindern vor Vollendung des zweiten Lebensjahres

  • für jeweils sechs Kinder bei Ganztagsförderung,
  • für jeweils sieben Kinder bei Teilzeitförderung,
  • für jeweils neun Kinder bei Halbtagsförderung;

b) bei Kindern nach Vollendung des zweiten und vor Vollendung
des dritten Lebensjahres

  • für jeweils sieben Kinder bei Ganztagsförderung,
  • für jeweils acht Kinder bei Teilzeitförderung,
  • für jeweils zehn Kinder bei Halbtagsförderung;

c) bei Kindern nach Vollendung des dritten Lebensjahres bis
zum Schuleintritt

  • für jeweils zehn Kinder bei Ganztagsförderung,
  • für jeweils zwölf Kinder bei Teilzeitförderung,
  • für jeweils 15 Kinder bei Halbtagsförderung.

2. Für Kinder, die länger als neun Stunden gefördert werden, sind
Personalzuschläge zu gewähren.
3. Zusätzliches sozialpädagogisches Personal soll insbesondere zur
Verfügung gestellt werden für
a) die Förderung von Kindern mit Behinderungen,
b) die Förderung von Kindern nichtdeutscher Herkunftssprache
in Tageseinrichtungen mit einem überdurchschnittlichen
Anteil dieser Kinder,
c) Kinder, die in ungünstigen wirtschaftlichen Verhältnissen
und in Wohngebieten mit sozial benachteiligenden Bedingungen
leben.

(Gesetzestext Ende)

Darin enthalten sind bereits alle Ausfallzeiten, d. h. es gibt keine Urlaubs- oder Krankheitsvertretungen!

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