{"id":209,"date":"2010-01-05T14:28:11","date_gmt":"2010-01-05T13:28:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.epischel.de\/wordpress\/?p=209"},"modified":"2010-01-05T14:35:23","modified_gmt":"2010-01-05T13:35:23","slug":"der-neue-elektronische-personalausweis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.epischel.de\/wordpress\/2010\/01\/der-neue-elektronische-personalausweis\/","title":{"rendered":"Der neue, elektronische Personalausweis"},"content":{"rendered":"<p>Ab November 2010 wird es einen neuen, <a href=\"http:\/\/www.bmi.bund.de\/cln_165\/DE\/Themen\/Sicherheit\/PaesseAusweise\/ePersonalausweis\/ePersonalausweis_node.html\">elektronischen Personalausweis<\/a> (ePa) geben. Neben der herk\u00f6mmlichen Funktion zur Identifikation als deutscher B\u00fcrger und einem digital gespeichertem Foto als Biometriemerkmal gibt es zwei neue Funktionen:<\/p>\n<ol>\n<li>die elektronische Identit\u00e4ts-Funktion (eID)<\/li>\n<li>die qualifizierte elektronische Signatur (QES)<\/li>\n<\/ol>\n<p>Der\u00a0 neue Perso kommt im Scheckkarten-Format daher. Er enth\u00e4lt einen RFID-Chip. Die gespeicherten Daten sind verschl\u00fcsselt, ebenso die \u00dcbertragung. Zur Nutzung von eID und QES ben\u00f6tigt der B\u00fcrger eine quell-offene <a href=\"http:\/\/www.openlimit.com\/de\/ueber-openlimit\/presse\/news\/2009\/buerger-client.html\">B\u00fcrger-Client-Software<\/a>.<\/p>\n<h2>Elektronische Identit\u00e4ts-Funktion<\/h2>\n<p>Die elektronische Identit\u00e4t gibt es nur auf Wunsch, ist aber kostenlos. Er ist ein elektronischer Identit\u00e4tsnachweis und kann Verfahren wie das PostIdent ersetzen. Laut Regierung soll es &#8222;den elektronischen Handel sicherer machen und f\u00f6rdern.&#8220; Mal sehen, ob&#8217;s klappt.\u00a0 Zuk\u00fcnftig sollen \u00fcber eID auch online Antr\u00e4ge bei Beh\u00f6rden gestellt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Zugriff<\/h3>\n<p>Der Zugriff von Seiten der Unternehmen erfolgt mit einem <a href=\"http:\/\/www.simobit.de\/documents\/091002_SimoBIT_Vortrag_BMI_Reisen.pdf\">Berechtigungszertifikat<\/a>. Der B\u00fcrger muss seine Daten mit einer 6stelliger PIN freigeben. Berechtigungszertifikate sollen nicht an beliebige Firmen vergeben werden. Antragstellen m\u00fcssen (irgendwie) nachweisen, dass sie nur die f\u00fcr sie notwendigen Daten erheben.<\/p>\n<h2>Qualifizierte elektronische Signatur<\/h2>\n<p>Mit dem Perso ist es m\u00f6glich, eine <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Qualifizierte_elektronische_Signatur\">qualifizierte elektronische Signatur<\/a> (QES) zu beantragen. Diese ist eine elektronische Unterschrift &#8211; man kann damit online rechtsg\u00fcltige Unterschriften leisten. F\u00fcr die QES ist ein sicherer und teurerer Kartenleser n\u00f6tig als f\u00fcr die eID.<\/p>\n<h2>Fingerabdruck<\/h2>\n<p>Freiwilligerweise soll der B\u00fcrger auch seine Fingerabdr\u00fccke auf dem Ausweis speichern lassen k\u00f6nnen. Der Nutzen f\u00fcr den B\u00fcrger ist mir allerdings nicht klar.<\/p>\n<h2>Europa<\/h2>\n<p><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vertrag_von_Lissabon\">Mittlerweile<\/a> hat die EU die Kompetenz f\u00fcr nationale Personalausweise inne. Wahrscheinlich wird mittelfristig hier wohl ein interoperabler europ\u00e4ischer Nationalausweis entwickelt.<\/p>\n<h2>Quelle<\/h2>\n<p>Dieser Blog-Eintrag basiert im Wesentlichen auf dem <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/ct\/artikel\/Digitaler-Identitaetsnachweis-889877.html\">Artikel zum ePA<\/a> in der <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/ct\/inhalt\/2010\/02\/000\/\">c&#8217;t Ausgabe 2\/2010<\/a>.<\/p>\n<div class=\"syndication-links\"><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ab November 2010 wird es einen neuen, elektronischen Personalausweis (ePa) geben. Neben der herk\u00f6mmlichen Funktion zur Identifikation als deutscher B\u00fcrger und einem digital gespeichertem Foto als Biometriemerkmal gibt es zwei neue Funktionen: die elektronische Identit\u00e4ts-Funktion (eID) die qualifizierte elektronische Signatur (QES) Der\u00a0 neue Perso kommt im Scheckkarten-Format daher. Er enth\u00e4lt einen RFID-Chip. 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