{"id":219,"date":"2010-01-15T22:51:18","date_gmt":"2010-01-15T21:51:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.epischel.de\/wordpress\/?p=219"},"modified":"2010-05-18T12:03:03","modified_gmt":"2010-05-18T11:03:03","slug":"als-das-geld-vom-himmel-fiel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.epischel.de\/wordpress\/2010\/01\/als-das-geld-vom-himmel-fiel\/","title":{"rendered":"Als das Geld vom Himmel fiel"},"content":{"rendered":"<p>So ist der Titel des <a title=\"&quot;Als das Geld vom Himmel fiel&quot;, Dossier der ZEIT 3\/2010\" href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2010\/03\/DOS-Wo-das-Geld-geblieben-ist?page=1\">Dossiers in der Ausgabe 3\/2010 der ZEIT<\/a>. Es geht um das Geld, welches die Zentralbanken &#8222;erschaffen&#8220; und an die Finanzindustrie (fast zinslos) verliehen haben. Ein Beispiel:<\/p>\n<blockquote><p><em>[Am 24.06.2009] machen [europ\u00e4ische Banken] vom Angebot der EZB Gebrauch, sich an diesem Tag unbegrenzt und fast zum Nulltarif Geld zu leihen: <strong>442 Milliarden Euro<\/strong> erhalten sie.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Aber woher kommt das Geld?<\/p>\n<blockquote><p><em>Die Zentralbank hat es am Vormittag dieses 24. Juni nicht neu erschaffen. Sie braucht daf\u00fcr keine ratternden Druckmaschinen mehr, es gen\u00fcgt, den gew\u00fcnschten Betrag auf das Konto zu \u00fcberweisen, das jede Bank der Eurozone bei der EZB unterh\u00e4lt. Zw\u00f6lf Monate lang d\u00fcrfen die Banken das Geld behalten. Dann m\u00fcssen sie es an die Zentralbank zur\u00fcckzahlen, und die Konten leeren sich wieder.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Der Artikel f\u00e4hrt fort und zeigt an Beispielen, wie das Geld eher in Finanzm\u00e4rkten investiert wird als in die Realwirtschaft (etwa als Kredite an Unternehmen). Schlie\u00dflich aber kommt f\u00fcr mich das, was mich wirklich aufregt: Mit diesem Geld finanzieren die Banken die Schulden der Bundesrepublik. Und verdienen an den Zinsen:<\/p>\n<blockquote><p><em>[&#8230;] Mit einem Teil dieses Geldes [das von der EZB ausgegebene &#8211; d. Verf.] kaufen [die Banken] nun die Anleihen der Bundesrepublik. Das Geld finanziert die Abwrackpr\u00e4mie, die Kurzarbeit, die Rettung der Wirtschaft. [&#8230;]<\/em><\/p>\n<p><em>Jedes Jahr wird der Staat daf\u00fcr zahlen m\u00fcssen. [&#8230; Es] werden Zinsen f\u00e4llig. Dann machen die Banken ein gutes Gesch\u00e4ft. Sie sind es, die die Zinsen kassieren. Allein an den Papieren [6 Mrd. Euro am 11. November 2009] <strong>verdienen sie fast zwei Milliarden Euro<\/strong>.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>W\u00e4re es nicht besser gewesen, die EZB h\u00e4tte der Bundesregierung das Geld direkt \u00fcberwiesen? 2 Mrd. weniger Schulden sind durchaus sp\u00fcrbar! F\u00fcr die Banken ein prima Gesch\u00e4ft: sie leihen sich (fast) zinslos Geld und verdienen \u00fcppig an den Zinsen f\u00fcr Staatsanleihen.<\/p>\n<p>UPDATE: Robert (Kommentar#1) bemerkt richtig: Im ersten Zitat muss es MILLIARDEN hei\u00dfen, nicht MILLIONEN. Korrigiert. Vielen Dank an Robert!<\/p>\n<p>UPDATE 2: Das Dossier befindet sich (inzwischen) online, habe es im Anfang des Text verlinkt.<\/p>\n<div class=\"syndication-links\"><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So ist der Titel des Dossiers in der Ausgabe 3\/2010 der ZEIT. Es geht um das Geld, welches die Zentralbanken &#8222;erschaffen&#8220; und an die Finanzindustrie (fast zinslos) verliehen haben. 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