{"id":352,"date":"2012-06-21T21:25:18","date_gmt":"2012-06-21T20:25:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.epischel.de\/wordpress\/?p=352"},"modified":"2016-06-06T22:33:39","modified_gmt":"2016-06-06T20:33:39","slug":"romische-armee-der-kaiserzeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.epischel.de\/wordpress\/2012\/06\/romische-armee-der-kaiserzeit\/","title":{"rendered":"Die R\u00f6mische Armee der Kaiserzeit"},"content":{"rendered":"<div>\n<p>Hier habe ich zusammengefasst, was ich aus dem Buch &#8222;Die R\u00f6mische Armee&#8220; von Yann Le Bohec gelernt habe.<\/p>\n<p>Die r\u00f6mische Armee (der Kaiserzeit, also 1. bis 3. Jahrhundert) war aufgeteilt in Legionen (Infanterie, Kavallerie, Artillerie), Hilfstruppen (Kohorten(Infanterie) und Alen(Kavallerie)) und der Marine. Die Legionen waren aufgeteilt in Zenturien (Infanterie) bzw. Dekurien (Kavallerie), wobei eine Zenturie ca. 80 Mann umfasste.<\/p>\n<div>\n<figure style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Datei:Roman_soldier_70_aC.jpg&amp;filetimestamp=20050618110325\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"R\u00f6mische Legion\u00e4re (nachgestellt), Quelle: Matthias Kabel auf Wikimedia Commons\" src=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/4\/4c\/Roman_soldier_70_aC.jpg\/640px-Roman_soldier_70_aC.jpg\" alt=\"R\u00f6mische Legion\u00e4re (nachgestellt)\" width=\"640\" height=\"427\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-caption-text\">R\u00f6mische Legion\u00e4re (nachgestellt), Quelle: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/User:MatthiasKabel\">MatthiasKabel<\/a>, <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Roman_soldier_70_aC.jpg\">Roman soldier 70 aC<\/a>, <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/legalcode\">CC BY-SA 3.0<\/a><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<p>Disziplin (lat. Disciplina) war sehr wichtig, ebenso regelm\u00e4\u00dfiges Training (Exerzieren). Nicht nur im Kampf musste jeder wissen, was zu tun ist. So wurde beim Marsch jeden Abend ein tempor\u00e4res Lager errichtet, dass konnte nur funktionieren, wenn ein reibungsloser Ablauf einstudiert war. Es gab viele Spezialisten. Die Rekrutierung erfolgte nach Qualit\u00e4t, nicht nach Quantit\u00e4t. Es wurden im ganzen Reich insgesamt ca. 10.000 Mann pro Jahr f\u00fcr die Legionen rekrutiert. Die Gesamtst\u00e4rke der r\u00f6mischen Armee stieg von ca. 160.000 Mann 37 v.Chr. bis ca. 400.000 Mann im 3. Jahrhundert an.<\/p>\n<p>Die Armee war vor allem in einer Zone der Au\u00dfengrenze, dem &#8222;limes&#8220;, stationiert. Sie verteidigte mehr als dass sie angriff. Diese Zone wurde z.T. mit W\u00e4llen und Lagern befestigt. In Rom war ebenfalls eine Legion (die Pr\u00e4torianer) stationiert.<\/p>\n<p>Freie M\u00e4nner kamen zu den Hilfstruppen, r\u00f6mische B\u00fcrger zu den Legionen. Sklaven durften keine Soldaten werden. Je geringer der Rang, desto l\u00e4nger mussten die M\u00e4nner dienen, bis zu 25 Jahren. Offiziere waren meist Adlige. Die erste Funktion der Soldaten war die Sicherung der Au\u00dfengrenzen, die zweite die Wahrnehmung von Polizeifunktionen.<\/p>\n<div>Durch den regelm\u00e4\u00dfigen Sold besa\u00dfen die Soldaten einen gewissen Wohlstand und kurbelten das Wirtschaftsleben der Region an, in der sie stationiert waren. Rund um die Lager entstanden Siedlungen. Die Soldaten sorgten auch f\u00fcr die Romanisierung der Gebiete, in denen sie lebten, sowie der Verbreitung des B\u00fcrgerrechts, welches bei der Entlassung aus dem Dienst den Hilfstruppen verliehen wurde.<\/div>\n<p>Diese Merkmale galten vor allem f\u00fcr das 1. und 2. Jahrhundert. Im 3. Jahrhundert, das R\u00f6mische Reich wurde aus dem Iran und Germanien bedroht, wandelten sich die Zust\u00e4nde: die Armee zog sich von den Grenzen ins Hinterland zur\u00fcck, die Qualit\u00e4t bei der Rekrutierung wurde durch Quantit\u00e4t ersetzt und die Offiziere kamen aus niederen Schichten.<\/p>\n<div>Siehe auch\u00a0<a title=\"Die Legion der fr\u00fchen und hohen Kaiserzeit (27 v. Chr. bis 284 n. Chr.)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/R%C3%B6mische_Legion#Die_Legion_der_fr.C3.BChen_und_hohen_Kaiserzeit_.2827_v._Chr._bis_284_n._Chr..29\">Die Legion der fr\u00fchen und hohen Kaiserzeit (27 v. Chr. bis 284 n. Chr.)<\/a> auf Wikipedia<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"syndication-links\"><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier habe ich zusammengefasst, was ich aus dem Buch &#8222;Die R\u00f6mische Armee&#8220; von Yann Le Bohec gelernt habe. Die r\u00f6mische Armee (der Kaiserzeit, also 1. bis 3. Jahrhundert) war aufgeteilt in Legionen (Infanterie, Kavallerie, Artillerie), Hilfstruppen (Kohorten(Infanterie) und Alen(Kavallerie)) und der Marine. Die Legionen waren aufgeteilt in Zenturien (Infanterie) bzw. Dekurien (Kavallerie), wobei eine Zenturie&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"mf2_syndication":[],"webmentions_disabled_pings":false,"webmentions_disabled":false,"footnotes":""},"categories":[36],"tags":[98,23,35],"series":[],"class_list":["post-352","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-buecher","tag-antike","tag-bucher","tag-geschichte","kind-note"],"kind":false,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.epischel.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/352","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.epischel.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.epischel.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.epischel.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.epischel.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=352"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.epischel.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/352\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":835,"href":"https:\/\/www.epischel.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/352\/revisions\/835"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.epischel.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=352"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.epischel.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=352"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.epischel.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=352"},{"taxonomy":"series","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.epischel.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/series?post=352"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}