{"id":533,"date":"2014-03-01T22:06:38","date_gmt":"2014-03-01T21:06:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.epischel.de\/wordpress\/?p=533"},"modified":"2014-03-02T23:08:47","modified_gmt":"2014-03-02T22:08:47","slug":"gehirnwaesche-fuer-fuehrungskraefte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.epischel.de\/wordpress\/2014\/03\/gehirnwaesche-fuer-fuehrungskraefte\/","title":{"rendered":"Gehirnw\u00e4sche f\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte"},"content":{"rendered":"<div class=\"pps-series-post-details pps-series-post-details-variant-classic pps-series-post-details-1615\" data-series-id=\"66\"><div class=\"pps-series-meta-content\"><div class=\"pps-series-meta-text\">Dieser Eintrag ist Teil 5 von 7 in der Serie <a href=\"https:\/\/www.epischel.de\/wordpress\/series\/oop2014-2\/\">OOP 2014 Report<\/a><\/div><\/div><\/div><p>In dem gut besuchten <a href=\"http:\/\/www.oose.de\/abendvortrag\/gehirnwaesche-fuer-fuehrungskraefte\/\">Vortrag<\/a> &#8222;Gehirnw\u00e4sche f\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte&#8220; auf der OOP2014 hob Bernd Oesterreich zun\u00e4chst darauf ab, dass &#8222;heutzutage&#8220; viele Unternehmen eher im &#8222;komplex&#8220;-Bereich als im &#8222;kompliziert&#8220;-Bereich des <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Cynefin-Framework\">Cynefin-Frameworks<\/a> agieren, d.h. das &#8222;einfaches Ursache-Wirkung-Denken&#8220; nicht mehr weiter hilft. (Das erste Mal habe ich \u00fcber Cynefin aus der Pr\u00e4sentation &#8222;<a href=\"http:\/\/de.slideshare.net\/johannhartmann\/management-brainfucks?v=qf1&amp;b=\">Management Brainfucks<\/a>&#8220; gelernt &#8211; <strong>ich kann nur empfehlen<\/strong>, die Folien &#8211; inkl. Anmerkungen &#8211; durchzubl\u00e4ttern. Cynefin beginnt ca. ab Folie 50).<\/p>\n<p>Dann zeigte er die sog. &#8222;Taylorwanne&#8220;. (ruhig mal nach &#8222;<a href=\"https:\/\/www.google.de\/search?q=taylorwanne\">Taylorwanne<\/a>&#8220; googlen, da kommt gar nicht so viel). Die Message auch hier ist, dass die Komplexit\u00e4t im Gesch\u00e4ftsleben im Vergleich zum 20. Jahrhundert zunimmt. Etwas ausf\u00fchrlicher <a href=\"http:\/\/www.oose.de\/blogpost\/neue-oekonomische-spielregeln-treffen-unternehmen\/\">steht es im oose-Blog<\/a>.<\/p>\n<p>Die &#8222;alte&#8220; F\u00fchrungskraft sei gekennzeichnet als &#8222;rationale Entscheidungsinstanz&#8220; und dem Motto &#8222;Wissen ist Macht&#8220;. Aber &#8222;K\u00f6nnen&#8220; sei das neue\u00a0 &#8222;Wissen&#8220; und die heutige Mitarbeiter sind viel selbst\u00e4ndiger als fr\u00fcher.<\/p>\n<p>Zielvereinbarung (uagh!) sieht Oesterreich als Versuch, das Verhalten der Mitarbeiter zu beeinflu\u00dfen. &#8222;Noch mehr Management&#8220; sei das Problem, nicht die L\u00f6sung.<\/p>\n<p>Gefragt sei <em>Management von Stabilit\u00e4t und Management von Instabilit\u00e4t<\/em>.<\/p>\n<p>Einige Beispiele f\u00fcr neue Managementformen von Bernd Oesterreich, nach der Idee, gemeinsam am und im System zu arbeiten:<\/p>\n<ul>\n<li>F\u00fchrungskraft vs. F\u00fchrungsarbeit: sie ist Bestandteil der Arbeit eines jeden und wird kontextspezifisch ausgef\u00fchrt<\/li>\n<li>Abteilung vs. Kreis: F\u00fchrungskreis und Arbeitskreise. Mitarbeiter arbeiten in allen Kreisen mit, in denen es sinnvoll ist. Die Kreise koordinieren die Arbeit untereinander.<\/li>\n<li>Pfirsichmodell nach Wohland: Peripherie (alle, die mit den Kunden zu tun haben) und Kern (Mitglieder arbeiten der Peripherie zu)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Schlie\u00dflich erw\u00e4hnt er noch den &#8222;<a href=\"http:\/\/searchenginewatch.com\/article\/2245019\/Dont-Let-Your-Agency-Fall-into-the-T-Shaped-Black-Hole\">T-Shaped Employer<\/a>&#8222;, also die neue Sorte Mitarbeiter, die sowohl Wissen in der Breite als auch Wissen in der Tiefe (Spezialwissen) hat.<\/p>\n<p>Da ich selbst bisher immer in Matrix-Organisationen gearbeitet habe, kenne ich die &#8222;strenge F\u00fchrung von oben&#8220; nicht pers\u00f6nlich. Unsere Teammitglieder sind kompetent, daher sehe ich bereits &#8222;selbst\u00e4ndige Mitarbeiter&#8220;, die nicht vieler Anleitung bed\u00fcrfen. Ob die obigen Vorschl\u00e4ge praxistauglich sind, kann ich jedoch beurteilen. Auf jeden Fall hat der Vortrag zum Denken angeregt.<\/p>\n<div class=\"syndication-links\"><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pps-series-post-details pps-series-post-details-variant-classic pps-series-post-details-1615 pps-series-meta-excerpt\" data-series-id=\"66\"><div class=\"pps-series-meta-content\"><div class=\"pps-series-meta-text\">Dieser Eintrag ist Teil 5 von 7 in der Serie <a href=\"https:\/\/www.epischel.de\/wordpress\/series\/oop2014-2\/\">OOP 2014 Report<\/a><\/div><\/div><\/div><p>In dem gut besuchten Vortrag &#8222;Gehirnw\u00e4sche f\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte&#8220; auf der OOP2014 hob Bernd Oesterreich zun\u00e4chst darauf ab, dass &#8222;heutzutage&#8220; viele Unternehmen eher im &#8222;komplex&#8220;-Bereich als im &#8222;kompliziert&#8220;-Bereich des Cynefin-Frameworks agieren, d.h. das &#8222;einfaches Ursache-Wirkung-Denken&#8220; nicht mehr weiter hilft. 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