Als Gedankenstütze für die Antwort auf meine Frage: wann wird das Erbgut bei der Vererbung von einer Generation auf die nächste verändert? (Rekombination)

Wir Menschen haben in jeder Körperzelle in der DNA von jedem Chromosom 2 Versionen – eines vom Vater, eines von der Mutter. Dies bezeichnet man als diploid. Es werden auch beide Versionen abgelesen. Von außen entspricht der zu beobachtende Effekt den Mendelschen Regeln, Stichwort „dominant, reszensiv“ usw.

Wann vermischen sich nun die Erbanlagen von Vater und Mutter? Bei der Meiose, der Bildung von Keimzellen (Spermien und Eizellen), „verschmelzen“ die Chromosomenpaare zu einem Chromosomensatz (Keimzellen sind haploid). Dies geschieht auf zwei Weisen:

  1. Zunächst werden die Chromosomenpaar dicht nebeneinander „gelegt“. Dabei werden Teilabschnitte ausgetauscht (Crossing-Over).
  2. Die Chromosomen der diploiden Zellen werden zufällig auf zwei haploide Keimzellen verteilt.

D.h. während meine Körperzellen das Erbgut von meinem Vater und meiner Mutter enthalten, bestehen meine Keimzellen aus einer individuellen (!) Mischung aus diesem Erbgut.

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