My Heritage, now nine months into their DNA foray, so far has proven to be a disappointment. The problems are twofold. MyHeritage has matching issues, combined with absolutely no tools to be able t…

Quelle: MyHeritage – Broken Promises and Matching Issues

In der Facebook Gruppe „DNA-Genealogie auf Deutsch“ wurde die Qualität der Matches auf MyHeritage bemängelt:

Meine (26) My Hertitage matches (hochgeladen von FTDNA) sind „ungewöhnlich“ hoch (longest cM). Hat jemand Erfahrungen (z.B.Bestätigungen auf gedmatch), dass seine matches stimmen? Vor einigen Monaten hatte ich Kontakt zu einigen Personen aufgenommen, wo sich die matches als total falsch erwiesen haben.
Ich traue deshalb den matches von My Heritage nicht mehr so richtig.

Meine Antwort mit Hinweis auf den oben verlinkten Artikel (englisch):

MyHeritage nutzt sog. „Imputation“, wenn sie DNA vergleicht, die von verschiedenen Test-Chips bestimmt wurden. Die verschiedenen Chips messen nicht 100% an den selben Stellen den genetischen Code. Beispiel: Chip A misst Position 1 bis 100 auf Chromosom 1, Chip B misst Position 40 bis 80 und 120 bis 180. Die fehlenden Stellen werden „geraten“, was eben zu ziemlichen Fehlern führen kann.

Das Problem kann man an obigem Bild schön verdeutlichen: die hellbraunen Bereiche hat sich ein MyHeritage-Algorithmus einfach „ausgedacht“, weil sie nicht in beiden Quell-DNA getestet wurden. Das kann nur zu Ungenauigkeiten führen.

Your neurons have unexpectedly varied genomes, and each is more closely related to heart cells than to its neighbors. Why?

Quelle: Why Each Of Your Neurons Is A Beautiful And Unique Snowflake – The Atlantic

Ein Artikel im „The Atlantic“ berichtet über Forschung zur DNA von Neuronen. Mittels moderner DNA-Sequenzierung kann die DNA einzelner Nervenzellen ermittelt und „Abstammungslinien“ erstellt werden. Es stellt sich heraus, dass beispielsweise Zellen im Prefrontalen Cortex eher mit Herzzellen verwandt sind als mit den jeweiligen Nachbarzellen.

Eine Studie hat 226 Neuronen eines Gehirns untersucht und herausgefunden, dass sie sich mindestens fünf verschiedenen Abstammungslinien zuordnen lassen. Dies liesse sich dadurch erklären, dass im Embroynalstadium, wenn nur wenige Zellen vorhanden sind, nicht eine Zelle zur „Mutter“ aller Nervenzellen wird, sondern dass aus verschiedene Zellen durch Zellteilung Nerven- und andere Zelltypen werden. Dadurch könnte sich das Risiko für Hirnkrankheiten durch Gendefekte mindern.

PLoSBiol4.e126.Fig6fNeuron.jpg
PLoSBiol4.e126.Fig6fNeuron“ von Wei-Chung Allen Lee, Hayden Huang, Guoping Feng, Joshua R. Sanes, Emery N. Brown, Peter T. So, Elly Nedivi – Dynamic Remodeling of Dendritic Arbors in GABAergic Interneurons of Adult Visual Cortex. Lee WCA, Huang H, Feng G, Sanes JR, Brown EN, et al. PLoS Biology Vol. 4, No. 2, e29. doi:10.1371/journal.pbio.0040029, Figure 6f, slightly altered (plus scalebar, minus letter „f“.). Lizenziert unter CC BY 2.5 über Wikimedia Commons.

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