Ich habe hier gerade ein paar Artikel zum Thema Home Office.

Die New York Times feiert die Generation Z, die Flexibilität (wie z.B. Home Office) ins Arbeitsleben gebracht habe und damit eine bessere Vereinbarkeit von Arbeit und Familien-/Privatleben erreicht hat.

Die Süddeutsche Zeitung berichtet von Studien, die warnen, dass Home Office die Gesundheit gefährden kann. Die Grenze von Arbeit- und Privatleben lösensich stärker auf, es werde häufiger am Abend und am Wochenende gearbeitet. Damit schrumpfe der private Rückzugsraum und die Zeit für Erholung. Weniger Erholung – weniger Gesundheit.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es durchaus von Vorteil ist, wenn man von zu Hause aus keinen Zugriff auf die Arbeitsumgebung hat. Man kann einfach abschalten.

Auf zenhabits gibt es „Mittel gegen Überarbeitung„. Klassische Produktivitätstechniken wie „auf die wichtigste Aufgabe konzentrieren“, dafür Zeiten im Kalender blocken, „single-tasking“ auf der einen Seite und sich andererseits unbedingt Zeit zum Kraft schöpfen nehmen.

Und auf heise berichtet, wie wichtig Urlaub ist und gibt Tipps, wie man am Besten vom Urlaub profitiert.

 

Multitalent Nick Cave, am ehesten bekannt als Frontmann von „Nick Cave & the Bad Seeds“, betreibt mit The Red Hand Files eine Seite respektive einen Newsletter, auf der er auf „Publikumsfragen“ antwortet.

Manchmal geht es um seine Arbeit als Künstler (z.B. wie das Beziehungsaus mit PJ Harvey das Album Boatmans Call beinflusst hat und wie der Text zu „Saturn Rings“ spontan entstand), aber oft um alltägliche – und gleichzeitig existentielle – Fragen:

  • How long will I be alone? – woraufhin Cave unterscheidet zwischem freiwilligem Alleinsein (aloneness) und unfreiwilligem Alleinsein (loneliness), wo derjenige/diejenige sich nach Anerkennung sehnt
  • zum Thema Vergebung merkt er an, dass Vergebung kein Geschenk an denjenigen ist, dem vergeben wird, sondern an sich selbst, da man sich damit nicht mehr der (ursächlichen) bösen Tat unterordnet, sich nicht mehr durch diese definiert. Hier denke ich an Victor Frankl: Zwischen Reiz und Reaktion gibt es einen Raum. In diesem Raum haben wir die Freiheit und die Macht, unsere Reaktion zu wählen. In unserer Reaktion liegen unser Wachstum und unsere Freiheit.
  • Betest Du und hoffst, dass Deine innere Stimme erhört wird? Cave betet und meditiert und hat den Eindruck, dass es hilft.
  • Glaubst Du an Zeichen (von geliebten, verstorbenen Personen)? Er schreibt in etwa: wenn es Dich tröstet, wenn es Sinn (meaning) gibt, dann ist das OK, denn Sinn hilft gegen die Verzweiflung.

So empfinde ich viele Ausgaben der Red Hand Files als sehr aufschlussreich und kann den Newsletter nur empfehlen.

PS: Und gerade hat Nick Cave ein neues Album auf den Red Hand Files angekündigt!

Nach Einspielen eines Windows-Updates (hier: KB4503286) funktionierte die WLAN-Verbindung nicht mehr. Das WLAN Tray Icon war weg, im Windows-Dialog „Netzwerkstatus“ war auch nichts zu sehen. Unter „Adapteroptionen ändern“ war dann aber „WLAN“ sichtbar. Eine Diagnose durch Windows meinte, dass das TCP/IP-Protokoll nicht richtig eingebunden war. Eine automatische Reparatur konnte jedoch durchgeführt werden.

Abhilfe schafften die beiden folgende Befehle auf der Kommandozeile:


netsh winsock reset
netsh int ip reset

und anschließender Neustart. Dabei werden Einstellungen zurückgesetzt.

Die Befehle muss man übrigens mit Administratorrechten ausführen. Die passende Kommandozeile bekommt man übrigens mit der Suche nach „Eingabeaufforderung“, Rechts-Klick auf den Eintrag und dann „Als Administrator ausführen“.

The Cure feierten die Veröffentlichungen ihres Albums „Disintegration“ vor 30 Jahren mit 5 Shows in der Oper in Sydney. Die letzte Show wurde weltweit live gesendet. Man kann sie jedoch auch im Nachhinein ansehen.

„Disintegration“ ist für mich ihr bestes Album und das beste Musik-Album überhaupt.

Der erste Teil der Show sind Demos und B-Seiten. Ich bette den 2. Teil mit dem eigentlichen Album ein:

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https://youtu.be/z9uSPf9WDbw?t=3287

Enjoy.

Trackliste:

54:42 Plainsong
59:25 Pictures of You
1:06:44 Closedown
1:11:00 Lovesong
1:14:40 Last Dance
1:19:52 Lullaby
1:24:46 Fascination Street
1:29:47 Prayers for Rain
1:35:34 The Same Deep Water as You
1:44:47 Disintegration
1:53:11 Homesick
2:00:16 Untitled

und der 1. Teil:

17:20 Delirious Night (Demo)
23:44 Fear of Ghosts (B-Seite)
30:55 No Heart (Demo)
34:20 Esten (Demo)
38:19 2 Late (B-Seite, Empfehlung)
41:09 Out of Mind (B-Seite)
44:45 Babble (B-Seite)

und es gibt noch einen 3. Teil

2:10:55 Burn (Filmmusik für The Crow)
2:17:52 Three Imaginary Boys
2:21:30 Pirate Ships (Wendy Waldman cover)

Wir haben hier The Sims 4 installiert – allerdings in englischer Sprache. EA hat es nicht geschafft oder für nötig gehalten, eine Einstellungsmöglichkeit im Spiel zu spendieren, die Sprache zu ändern, obwohl die benötigten Sprachdateien vorhanden sind.

Es gibt Tipps im Internet, die Sprache mittels Windows-Registry einzustellen: unter „HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\WOW6432Node\Maxis\The Sims 4“ die Zeichenfolge „Locale“ mit „de_DE“ belegen (für Deutsch).

Das klappt aber nur für die 32-bit Version. In der 64-bit Version ist der richtige Schlüssel “ HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Maxis\The Sims 4 „. Dann funktioniert es mit The Sims 4 auf Deutsch.

In „Mensch 4.0 – Frei bleiben in einer digitalen Welt“ schreibt Alexandra Borchardt darüber, wie der Mensch 4.0 sein könnte und versucht, ein Bild des künftigen Alltags zu entwerfen. Sie trägt dazu Erkenntnisse aus verschiedenen Wissenschaftsgebieten zusammen.

Los geht es mit dem Verständnis von Digitalisierung: was macht den Menschen 4.0 aus? Die Autorin charakterisiert: „Die eigenen Bedürfnisse stehen im Mittelpunkt, man will Mitsprache, alles soll sofort passieren und sich lohnen.“ Sie erklärt Technologien der digitalen Welt und was sie mit unserer Psyche anstellen. Es geht um Privatsphäre, die Wirtschaft, Demokratie und last but not least Beziehungen. Durch alle Kapitel zieht sich das Thema „Freiheit des Menschen“.

Viele Punkte waren mir bereits bekannt und daher keine Überraschung. Auch konnte ich keine größeren Unterschiede zu meiner eigenen Auffassung feststellen. Das Kapitel „Demokratie“ und der rote Faden „Freiheit“ enthält für mich die meisten neuen Einsichten.

Im Abschlußkapitel „Kleine Philosophie der Freiheit in der digitalen Welt – das gute Leben“ gibt sie einige „Empfehlungen“ für jene Freiheit in einer digitalen Welt. Eine sei hier herausgegriffen: „Das Effizienz-Diktat brechen“: „Wenn die Menschheit sich dem Diktat der Effizienz unterwirft, schafft sie sich selbst ab.“ – denn Effizienz könnten Roboter einfach besser als Menschen. Viele Grüße an die Selbstoptimierungsbewegung! Menschlich bleiben, keine Maschine werden.

Die Autorin schreibt, gemessen an der Komplexität des Themas, recht flüssig. Es regt zum Nachdenken an. Ein empfehlenswertes Buch für alle, die sich mit dem Thema auseinandersetzen.

Auf „becoming mininalist“ schreibt Eric Ungs in einem Gastbeitrag über einen Weg, ein Leben „in Hülle und Fülle“ zu führen durch ein „einfaches Ich“: Umarme den Alltag

[…] ich entdeckte, wo das Leben wirklich gelebt wird – im Alltäglichen. Das Leben wird gelebt in dieses Dazwischen-Momenten, an denen wir oft vorbei eilen. In den Autofahrten zum Kindergarten, in den Kassenschlangen im Supermarkt, beim Vorlesen der Gute-Nacht-Geschichte oder beim gemeinschaftlichen Abräumen des Abendbrottisches.
Es sind alle die Dinge, die Teil unserer Tage sind, über die wir meist hinwegsehen. Aber das sind die einfachen Erinnerungen, die ein Leben lang bleiben. Das sind die Erfahrungen, die unsere Geschichte schreiben und unserem Leben eine Form geben. Es sind diese einfachen Dinge, die wichtig sind und zu den Dingen werden, die wir am meisten schätzen.

Und auf diese Dinge im Alltag zu achten, sie schätzen zu lernen, macht unser Leben reicher. Wenn wir die alltäglichen Dinge ausblenden, blenden wir auch einen großen Teil von uns aus.

Dies bringt mich zu David Foster Wallace Rede vor Uni-Absolventen, unter dem Titel „Das hier ist Wasser“ veröffentlicht, in der es ihm um den Umgang mit diesem „banalen […] Kleinkram“ geht. Wir können uns entscheiden, wie wir damit umgehen. Autopilot oder Gehirn einschalten?

[…] es [ist] Ihr Entscheidung, wie Sie die Dinge sehen wollen. […] Es wird Ihre bewusste Entscheidung, was Sinn hat und was nicht.

Wir können über den Alltag hinweg gehen oder ihn wahrnehmen und ihn „umarmen“.