Ich hatte es schon wieder vergessen: ich habe tatsächlich einen DNA-Match, für den ich einen gemeinsamen Vorfahren mittels Kirchenbücher finden konnte.

Juliane (oder Juliana) Janka ist Vorfahrin des „Treffers“. Sie wurde am 19.1.1872 in Petschau (tschechisch Becov) geboren. Die Mutter ist Gertrud Janka, geborene Breitfelder. Ein Vater ist nicht angegeben. Die Angaben im Kirchenbuch zu den Vorfahren stimmen nicht so recht, da wurde einiges durcheinander gebracht:

Gertrud wurde 1847 in Untertiefenbach ebenfalls unehelich geboren. Als Mutter ist Josepha Breitfelder angegeben.
Breitfelder scheint übrigens ein häufiger Nachname in Untertiefenbach und Umgebung gewesen zu sein.

Josepha Breitfelder wurde 1824 als Tochter von Johann Breitfelder und Maria Anna geb. Böhm geboren. Maria Anna heiratete etwas später Vinzenz Janka, von hier stammt also der Nachname.

Maria Anna Böhm wurde 1798 in Neudorf geboren, Vater: Franz Böhm und Mutter: Elisabeth Breitfelder. Ihr Sohn Benedikt Böhm ist mein direkter Verwandter.

Der DNA-Match beträgt 29cM auf 3 Segmenten, das größte Segment ist 13cM groß. Das ist nicht viel. Der jüngste gemeinsame Vorfahre ist 6 Generationen in der Vergangenheit.

Ich poste das hier, damit ich es nicht wieder vergesse.

Wenn kein Recht gesprochen, weil einfach kein Gerichtstermin anberaumt wird, wo ist da der Rechtsstaat?

Die Gemeinde erhebt für den Ausbau eines Gehwegs Straßenausbaubeiträge. Im Fall einer Grundstückeigentümergemeinschaft fordert die Gemeinde den Beitrag für das Gesamtgrundstück von einem einzigen Eigentümer ein. Dieser solle sich die Beträge von den restlichen Eigentümern selbst holen.

Das ist für den „herausgepickten“ Eigentümer schwierig. Wie genau soll der Beitrag aufgeteilt werden? Was, wenn jemand nicht zahlen will? Wenn jemand die Rechtmäßigkeit ders Beitrags anzweifelt?

Daher klagt der Eigentümer gegen die Gemeinde: sie solle den Gesamtbeitrag selbst aufteilen und von jedem Eigentümer einzeln einziehen. Den Gesamtbeitrag musste er natürlich vorstrecken.

Das ist nun gut acht Jahre her. Seit dem wurde kein Gerichtstermin angesetzt. Es wurde in acht Jahren kein Recht gesprochen. Unfassbar.

Heute gegen 10 Uhr wurde die südliche Start-und Landebahn des BER freigegeben. Als erstes landete ein Airbus A350 von Qatar Airways aus Doha.

Primiere: Landeanflug einer Qatar Airways A350 auf BER Südbahn

Die Maschine wurde abermals mit einer Wasserfontäne begrüßt.

Soweit ich es heute beobachtet habe, wurden alle Flüge der Airlines des Terminal 1 über die Südbahn abgewickelt. Das kann sich noch ändern, wenn die Lufthansa zum BER wechselt. Ein Zeitungsbericht zitiert den Flughafenchef, dass Nord- und Südbahn etwa gleich stark frequentiert werden sollen.

Mit der Inbetriebnahme der Südbahn ist der Willy-Brandt-Flughafen auch juristisch in Betrieb. Dies gilt auch für das Nachtflugverbot.

Die Südbahn war vor einigen Jahren bereits temporär genutzt worden, als die Nordbahn saniert wurde. Aus dieser Zeit gibt es ein schönes Video von einem Landeanflug auf die Südbahn von Osten.

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https://youtu.be/e4yqV7K-JUM

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Mit 9 Jahren Verspätung wird der Flughafen BER heute eröffnet. Aufgrund der großen Verzögerung und auch der Pandemie gibt es keine große Party.

A320 neo EasyJet landet am BER
Erste Machine landet am BER für Terminal 1

Gegen 14 Uhr ist je eine Sonder-Maschine von Lufthansa und EasyJet gelandet. Eigentlich als Parallel-Landung geplant, setzten beide witterungsbedingt nacheinander auf der Nordbahn auf.

A320 neo LH landet am BER

Die beiden Maschinen wurden mit Wasserfontänen empfangen.

2 Flugzeuge mit Wasserfontänen
Die beiden Sondermaschinen werden mit Wasserfontänen begrüßt

Die ersten kommerziellen Maschinen, die am Terminal 1 festmachen, landen ab 20.00 Uhr. Der erste Start einer Maschine (EasyJet nach London), die am Terminal 1 abgefertigt wird, ist für morgen früh geplant.

Da der ehemalige Flughafen Schönefeld seit dem 25.10.2020 als Terminal 5 Bestandteil des BER ist, geht der Betrieb ansonsten normal weiter.

Der Bahnhof unter dem Terminal 1 wurde am 25.10.2020 eröffnet. Allerdings kann man von dort erst ab 20 Uhr das Terminal 1 betreten.

Die Südbahn wird erst ab dem 04.11.2020 genutzt, wenn weitere Fluggesellschaften an den BER umgezogen sind. Die letzten Flüge verlassen Tegel am 07.11.2020.

Ich bin gespannt, wie sich der Flughafen auf die Region im südlichen von Berlin auswirken wird.

Heute sind wir ein Stück des Paul-Gerhardt-Weges gewandert: von Eichwalde bis Berlin-Grünau, ein gutes Stück entlang des Naturschutz-Gebietes „Krume Lake Grünau“. In Brandenburg ist der Weg gut ausgeschildert, in Berlin (noch?) überhaupt nicht.

Der Paul-Gerhardt-Weg führt von Berlin-Mitte über Königs Wusterhausen, Mittenwalde nach Lübben.