Einige Fundstück im Internetz in dieser Woche.

Der KI von Spotify ist dieses kleine, lustige Kunststück gelungen:

Spotify Playlist Ausschnitt
Automatisch erstellte Playlist mit „Waiting for the sun“ (Doors) und gleich danach „Here comes the sun“ (George Harrison)

Artikel

An introduction to bullet journaling and why it’s awesome! – ich bin eher elektronisch unterwegs, versuche es hin und wieder aber auch analog.

„Hört auf Nachrichten zu lesen“ (Buchtipp) – mach ich schon – ich lese nicht mehr so viele Nachrichtenartikel wie früher. Sind meist nicht wirklich relevant. Wichtiges erfährt man auch so.

„8 Non-Programming Books That Will Boost Your Programmer Career“

What Is the Most Valuable Thing You Can Learn in One Hour? – Interessante Themen: Kochen, Erste Hilfe, „Cable Management“…

„A history of end-to-end encryption and the death of PGP“ – Ach PGP, hab ich, aber habe gerade mal einen Kontakt, der das wirklich nutzt. Warum PGP tot ist.

Buch

Hirschhausen, Esch: „Die bessere Hälfte“ – dass die zweite Lebenshälfte für die meisten Menschen toll ist, trotz zunehmender gesundheitlicher Probleme. Die Glückskurve zeigt meist nach oben.

Social Media

A Readings Journal: Let the #BOTIs hit the floor!“ – Über Schwierigkeiten beim Personal Knowledgemanagent und dem endlosen Akkumulieren von Informationen. Diese pro Zeiteinheit eingrenzen (best of week, best of month, best of quarter, best of year etc.)

Video

(Software-Entwicklungsserie) Kleine Videoserie über Eigenschaften von Software-Tests:

 

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https://www.youtube.com/watch?v=5LOdKDqdWYU

Die offizielle Version der CURÆTION-25 Show (The Cure) lag unterm Weihnachtsbaum 🙂

 

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https://www.youtube.com/watch?v=YqP65E-fUlA&

Schon seit einiger Zeit bin ich zufriedener Nutzer von „Safari Books Online„. Dort kann man IT-Bücher online – gegen ein monatliches Entgelt versteht sich.

Es gibt einen 14-Tage Test-Zugang. Hier 6 Gründe, wozu man diesen Testzugang nutzen kann:

  1. Hast Du von einem interessanten Fachbuch gelesen oder gehört? Dann schau nach, ob es dieses Buch online bei Safari gibt, und wenn ja, ob es hält, was es verspricht.
  2. Planst Du, ein Buch „in Papierform“ zu erwerben und kannst noch nicht beurteilen, ob es „das Richtige“ ist? Dann hast Du die Möglichkeit, es online „durchzublättern“ und eine beliebig umfangreiche Leseprobe vorzunehmen.
  3. Was gibt es für Bücher zu dem Gebiet, auf dem Du gerade arbeitest? Vielleicht beleuchtet das eine oder andere Aspekte, in die Du noch nicht so tief vorgedrungen bist oder gibt weiterführende Tipps.
  4. Willst Du Dein Wissen über aktuelle Themen in der IT erweiterten, dann suche Dir Bücher zu diesen Themen heraus (z.B. Service Oriented Architecture, Model Driven Architecture, …)
  5. Vielleicht gibt es ein „klassisches“ Buch, in das Du schon immer mal einen Blick werfen wolltest (z.B. „Code Complete“ von Steve McConnell).
  6. Last But not Least: (Technologie-neutrale) Buchempfehlungen für Softwareentwickler von der IEEE Computer Society

Es gibt übrigens auch Bücher zum Thema „IT Management“, Karriere u.ä.

Vielleicht habe ich es nur nicht gemerkt, aber zufällig habe ich entdeckt, dass in Google Maps jetzt auch für Deutschland die Straßenkarte verfügbar ist. Man kann auch nach deutschen Adressen suchen und es gibt einen Routenplaner. Die Luftaufnahmen mit der größten Detailierungsstufe scheint mir auch besser zu sein. Mehr Details als vor einem halben Jahr gibts auch. Der Routenplaner gefällt mir auf dem ersten Blick sehr gut – mein bisheriger Favorit maps24.de hat durch das Laden des Java-Plugins immer recht viel Zeit in Anspruch genommen. Ausserdem finde ich gut, dass es nur ein Eingabefeld pro Adresse gibt. Das erspart ein paar Klicks oder [Tabs].
Google Maps Screenshot
Ein netter Dienst ist pininthemap – man kann einen „Pin“ mit Kommentar auf eine Stelle in Google Maps setzen und bekommt dann dazu eine URL, die man veröffentlichen bzw. verschicken kann. Wie hier zum Beispiel. Nett!

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Achtsamkeit, also die Zen-buddhistische Praxis, den Augenblick / das Jetzt im Bewußtsein zu fokussieren, ist momentan ein Thema im Netz (Wikipedia über Achtsamkeit).

Ob Zufall oder nicht, das Thema greifen gleichzeitig die deutschprachige Site zeitzuleben.de und die amerikanische GTD-Site 43folders.com auf – sich voll auf die momentane Tätigkeit zu konzentrieren, statt gedanklich abzuschweifen:

Wenn ich abwasche, soll ich mich völlig auf das Abwaschen konzentrieren, und nicht in Gedanken schon beim Tee danach sein. Anders ausgedrückt habe ich es auch schon gehört: Auf der Arbeit denken wir an den Feierabend, am Feierabend an das Wochenende und nachts an die Arbeit – kein Wunder, wenn es zu Schlafstörungen kommt.

Sehr interessante Ausführungen, auch in den Kommentaren. Auf der amerikanischen Seite finden sich auch viele Buchtipps. Mal sehen, ob es für einige davon auch deutsche Übersetzungen gibt.

Ich habe die Seite zu meiner privaten Ahnenforschung wieder online geschaltet.

Primärquelle dafür ist der sog. Ahnenpass meiner Mutter sowie ähnliche Infos zu der Mutter meines Vaters. Der Rassenwahn der Nationalsozialisten hat mir hier sozusagen den Einstieg erleichtert. Ich kann meine Ahnenlinie bis in die 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts zurückfolgen.

Die meisten Ahnen mütterlicherseits kommen aus Halle/Saale und Umgebung. Die mütterliche Linie meines Vaters stammt aus dem sog. Sudentenland, heute Tschechien. Nur meinen Familiennamen kann ich am wenigsten zurückfolgen – da reicht es nur bis zu meinem frühverstorbenen Großvater.

Nächste Anlaufstelle ist wohl Family Search – die Mormonen haben viele Kirchenbücher auf Mikrofilm, die man in sog. „Family History Center“ einsehen kann.

Interessant ist auch die Verteilung der Familiennamen in Deutschland. Mannchmal kann man da schon erkennen, woher die Ahnen stammen. Geogen zeigt die Verteilung (Tipp: „relative Darstellung“ wählen) und steht für „geographische Genealogie“ oder ortsbezogene Ahnenforschung.