This entry is part 1 of 5 in the series Englisch lernen auf YouTube

Apropos Englisch… vor einer Weile habe mich für Aussprache im Englischen interessiert und entsprechende Videos auf YouTube angesehen. Und wenn ich in der Stimmung bin, dann folge ich den Vorschlägen der Plattform und … es fällt schwer, aufzuhören.

Mein Einstieg war how to pronounce British towns & cities. Die Ortsnamen werden oft anders ausgesprochen als man vermuten wurde. Z.B. spricht man die 2. Silbe in „Norwich“ anders als in „Ipswich“

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https://www.youtube.com/watch?v=AW3KJB6CuJA

Im nächsten Post stelle weitere Youtube Channels zum Englisch lernen vor.

Für deutsche Ortsnamen bräuchte man mal auch so was. Z.B. „Magdeburg“ höre ich öfter mit langem „a“ – es ist ein „normales“ „a“.

Zu Schulzeiten habe ich das im Titel genannte einsprachige Wörterbuch kennen und schätzen gelernt.

Es erklärt zu jedem Eintrag neben Aussprache und Grammatik die Bedeutung(en) des Wortes mit einem begrenzten Wortschatz (in meiner gedruckten 5. Ausgabe von 1995 sind es 3500 Wörter). Dies finde ich für das Verständnis oft besser als bei einem Englisch-Deutsch Wörterbuch. Darüber hinaus gibt es Beispiele und ggf. Idiome und phrasal verbs.

Im Buch gibt es etliche Zeichnungen, die entweder verwandte Themen darstellen (z.B. bei „Jeep“ einen „jeep“ und einen „pick-up“) oder Details zu einem Schlagwort darstellen (zB. unter „bungalow“ verschiedene Bestandteile und Details). Online ist das mit Fotos umgesetzt z.B. bei „bungalow“ verschiedene Haustypen und deren Bezeichnungen.

Im Fediverse bin ich über die #100DaysToOffload Challenge gestolpert: ein Jahr lang 100 Blogposts erstellen. „Schreiben um des Schreibens Willen“ , wie Bloggerin Mel titelt – über ihren Blogpost habe von der Challenge erfahren.

Offload“ heißt erstmal „abladen“, das kling so ein bisschen nach „Braindump“. Es hat aber auch die Bedeutungto make a problem or worry less severe by talking to somebody else„, (neuerdings schaue ich wieder gerne im „Oxford English Learners Dictionary“ nach – wie zu Abi-Zeiten). Die Challenge soll eine „entspannende und kathartische Erfahrung sein“ („cathartic“ = „involving the release of strong feelings as a way of providing relief from anger, mental pain, etc.“ ; der Duden so „die Katharsis betreffend“ – „Katharsis“ = „das Sichbefreien von psychischen Konflikten und inneren Spannungen durch emotionales Abreagieren“).

Ich nehme also Teil und „lade“ hier jetzt öfter etwas „ab“! 😂

Einige Fundstück im Internetz in dieser Woche.

Der KI von Spotify ist dieses kleine, lustige Kunststück gelungen:

Spotify Playlist Ausschnitt
Automatisch erstellte Playlist mit „Waiting for the sun“ (Doors) und gleich danach „Here comes the sun“ (George Harrison)

Artikel

An introduction to bullet journaling and why it’s awesome! – ich bin eher elektronisch unterwegs, versuche es hin und wieder aber auch analog.

„Hört auf Nachrichten zu lesen“ (Buchtipp) – mach ich schon – ich lese nicht mehr so viele Nachrichtenartikel wie früher. Sind meist nicht wirklich relevant. Wichtiges erfährt man auch so.

„8 Non-Programming Books That Will Boost Your Programmer Career“

What Is the Most Valuable Thing You Can Learn in One Hour? – Interessante Themen: Kochen, Erste Hilfe, „Cable Management“…

„A history of end-to-end encryption and the death of PGP“ – Ach PGP, hab ich, aber habe gerade mal einen Kontakt, der das wirklich nutzt. Warum PGP tot ist.

Buch

Hirschhausen, Esch: „Die bessere Hälfte“ – dass die zweite Lebenshälfte für die meisten Menschen toll ist, trotz zunehmender gesundheitlicher Probleme. Die Glückskurve zeigt meist nach oben.

Social Media

A Readings Journal: Let the #BOTIs hit the floor!“ – Über Schwierigkeiten beim Personal Knowledgemanagent und dem endlosen Akkumulieren von Informationen. Diese pro Zeiteinheit eingrenzen (best of week, best of month, best of quarter, best of year etc.)

Video

(Software-Entwicklungsserie) Kleine Videoserie über Eigenschaften von Software-Tests:

 

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https://www.youtube.com/watch?v=5LOdKDqdWYU

Die offizielle Version der CURÆTION-25 Show (The Cure) lag unterm Weihnachtsbaum 🙂

 

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https://www.youtube.com/watch?v=YqP65E-fUlA&

Ich habe hier gerade ein paar Artikel zum Thema Home Office.

Die New York Times feiert die Generation Z, die Flexibilität (wie z.B. Home Office) ins Arbeitsleben gebracht habe und damit eine bessere Vereinbarkeit von Arbeit und Familien-/Privatleben erreicht hat.

Die Süddeutsche Zeitung berichtet von Studien, die warnen, dass Home Office die Gesundheit gefährden kann. Die Grenze von Arbeit- und Privatleben lösensich stärker auf, es werde häufiger am Abend und am Wochenende gearbeitet. Damit schrumpfe der private Rückzugsraum und die Zeit für Erholung. Weniger Erholung – weniger Gesundheit.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es durchaus von Vorteil ist, wenn man von zu Hause aus keinen Zugriff auf die Arbeitsumgebung hat. Man kann einfach abschalten.

Auf zenhabits gibt es „Mittel gegen Überarbeitung„. Klassische Produktivitätstechniken wie „auf die wichtigste Aufgabe konzentrieren“, dafür Zeiten im Kalender blocken, „single-tasking“ auf der einen Seite und sich andererseits unbedingt Zeit zum Kraft schöpfen nehmen.

Und auf heise berichtet, wie wichtig Urlaub ist und gibt Tipps, wie man am Besten vom Urlaub profitiert.

 

Multitalent Nick Cave, am ehesten bekannt als Frontmann von „Nick Cave & the Bad Seeds“, betreibt mit The Red Hand Files eine Seite respektive einen Newsletter, auf der er auf „Publikumsfragen“ antwortet.

Manchmal geht es um seine Arbeit als Künstler (z.B. wie das Beziehungsaus mit PJ Harvey das Album Boatmans Call beinflusst hat und wie der Text zu „Saturn Rings“ spontan entstand), aber oft um alltägliche – und gleichzeitig existentielle – Fragen:

  • How long will I be alone? – woraufhin Cave unterscheidet zwischem freiwilligem Alleinsein (aloneness) und unfreiwilligem Alleinsein (loneliness), wo derjenige/diejenige sich nach Anerkennung sehnt
  • zum Thema Vergebung merkt er an, dass Vergebung kein Geschenk an denjenigen ist, dem vergeben wird, sondern an sich selbst, da man sich damit nicht mehr der (ursächlichen) bösen Tat unterordnet, sich nicht mehr durch diese definiert. Hier denke ich an Victor Frankl: Zwischen Reiz und Reaktion gibt es einen Raum. In diesem Raum haben wir die Freiheit und die Macht, unsere Reaktion zu wählen. In unserer Reaktion liegen unser Wachstum und unsere Freiheit.
  • Betest Du und hoffst, dass Deine innere Stimme erhört wird? Cave betet und meditiert und hat den Eindruck, dass es hilft.
  • Glaubst Du an Zeichen (von geliebten, verstorbenen Personen)? Er schreibt in etwa: wenn es Dich tröstet, wenn es Sinn (meaning) gibt, dann ist das OK, denn Sinn hilft gegen die Verzweiflung.

So empfinde ich viele Ausgaben der Red Hand Files als sehr aufschlussreich und kann den Newsletter nur empfehlen.

PS: Und gerade hat Nick Cave ein neues Album auf den Red Hand Files angekündigt!

Gestern war, zumindest dem Kalender nach, der letzte Tag des Sommers.
Heute war es heiß, ab morgen soll es kälter sein. Also war heute sowas wie der letzte Tag des Sommers. Passt also.

Ich hoffe auf ein paar schöne Herbsttage.

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https://www.youtube.com/watch?v=iNiUG33rSyY