Laut Java-Spezifikation werden Finalizer in Java aufgerufen, bevor das entsprechende Objekt durch den Garbage Collector aus dem Speicher entfernt wird. Das klingt erst mal verlockend – hier könnte man ja automatische das Freigeben von Resourcen unterbringen.

Aber! Es wird nicht garantiert, wann der Finalizer aufgerufen wird. Die freizugebenden Resourcen sind solange blockiert. Schlimmer kommt es noch, wenn ein Finalizer ungewöhnlich lange für die Verarbeitung benötigt. Dann können die Resourcen, die die Objekte der anderen anstehenden Finalizer halten, nicht freigegeben werden. Dies kann zu Out-of-Filehandles oder zu Out-of-Memory-Fehlern führen, wenn die Entwickler sich auf die zeitnahe Abarbeitung von Finalizern verlassen.

Dies ist uns letztens passiert: Unsere Anwendung beendet sich nachweisbar nach einigen hundert Webservice-Aufrufen. Ergebnis der Problemanalyse: Ein Objekt einer Klasse des Oracle IAS scheint den Finalizer-Warteschlange zu blockieren, somit werden Objekte aus dem AXIS-(1.0)-Framework nicht finalisiert, die jedoch Referenzen auf speicherfressende DOM-Objektbäume halten. Diese DOM-Objektbäume können dadurch nicht garbage-collected werden, sammeln sich an und schliesslich kommt der Out-of-Memory-Fehler. Im generierten Webservice-Stub-Code haben wir manuell den Aufruf an den Finalizer (genauer: an die dispose-Methode) eingefügt und siehe da, dass Problem ist beseitigt.

An einer anderen Stelle (ebenfalls AXIS) sind wir vor 1-2 Jahren in ein ähnliches Problem gelaufen, da ging es jedoch um FileHandles oder Netzwerk-Ports. Auch da half manuelles freigeben der Resourcen.

Fazit: Es ist besser, die Resourcen von Hand freizugeben. „Zur Sicherheit“ mag man noch einen Finalizer schreiben, aber wenn dieser wiederum die Finalize-Warteschlange blockieren könnte (etwa weil auf ein Netzwerk-Timeout gewartet wird), dann sollte man auch davon die Finger lassen.

Tools zum Analysieren von Memory-Dumps:

Wir hatten folgendes Problem.

Symptom: Manchmal wurden Bilder nicht geladen, Manchmal gab es Fehlermeldungen am Anfang oder Ende einer Seite.

Umgebung: J2EE-Anwendung auf Oracle IAS 9.0.4 (2 OC4J-instanzen) unter Sun Java VM 1.4.2 auf HP-UX, 8 Prozessor-Maschine, als Entwicklungsumgebung.

Analyse:

  1. vmstat sagt: ca. 35-40 Prozesse laufen ständig, Anteil user 15%, Anteil sys 85%, idle 0%. Memory ist nicht knapp, Paging kaum
  2. top sagt: eine oc4j-Instanz verursacht die prozessorlast
  3. die log-files sind leer! (0 bytes)
  4. jvm-stacktrace ergibt keine weiteren auffälligkeiten (kein anwendungscode im stacktrace, mostly waits oder Input/outputs)

Wir spielen das vorletzte build ein, welches am tag zuvor noch gelaufen ist.

Analyse:

  1. redeploy sehr langsam
  2. symptom und analyseergebnisse bleiben gleich

Wir rufen beim betrieb an.

Ergebnis: Filesystem voll!

nachdem der betrieb das problem behoben hatte, lief die anwendung (nach dem redeploy der aktuellen version) wieder normal.

Kürzlich wurde Version 2.0 von JAMon veröffentlicht. JAMon ist eine kleine, für Java-Anwendungen nützliche Monitoring-Bibliothek.

In Version 1 gab es die Möglichkeit, Ausführungszeiten von Code programmatisch zu messen:

  1. Monitor m = MonitorFactory.start("berechnung");
  2. BerechnungsModul.berechne();
  3. m.stop();

misst die Ausführungszeit der berechne-Methode. Das interessante hierbei ist

  1. Statistiken werden über die Ausführungszeiten (genauer: Ausführungsdauer) erstellt (Summe, Mittelwert, Standardabweichung und sogar Einteilung in bestimmte Klassen),
  2. Ausführungszeiten werden Namen gegeben (hier „berechnung“) und
  3. Die Statistiken können als HTML-Report ausgegeben (programmatisch oder per JSP).

Damit ist schon viel getan, u.a.:

  • in Webanwendungen kann ich einen Servletfilter erstellen, der die Ausführungsdauer aller (oder nur bestimmter) Aufrufe misst (dies hat bei geringem Aufwand großen Nutzen),
  • Aufrufe an „externe Systeme“ (z.B. Datenbank, Web-Services oder Betriebssystem) können gemessen werden
  • anhand der Messergebnisse kann der Entwickler abschätzen, ob eine Optimierung notwendig ist
  • anhand der Messergebnisse (z.B. im Vergleich zum Vortag) kann der Betrieb abschätzen, ob sich das System derzeit aussergewöhnlich verhält.

In Version 2 (ein komplettes Redesign) kommt hinzu, dass ich nicht nur Zeiten messen kann, sondern beliebige Einheiten. Ich kann z.B. eine Statistik über die Trefferzahl einer Suche führen:

  1. int treffer = Suche.ausfuehren(...)
  2. MonitorFactory.add("treffer","anzahl",treffer);

fügt die Trefferzahl dem Statistikeintrag „treffer“, die in der Einheit „anzahl“ gemessen wird, zu. Bisher habe ich nur noch nicht herausgefunden, wie man Klassen (im Sinne von „Unterteilung des Wertebereiches“) für nutzerdefinierte Einheiten definieren kann.
Alles in allem ein Tool, welches einen großen Nutzen bringt. Das Spring-Framework unterstützt JAMon.

Chapter 8 introduces Criteria Queries. Only QueryTest.java is affected. Besides the usual net.sf.hibernate to org.hibernate package import renaming, net.sf.hibernate.expressions in Hibernate 2 is replaced by org.hibernate.criterion.

Moreover, change the line

  1. Example example = Example.create(new Artist(namePattern, null, null));

to

  1. Artist artist = new Artist();
  2. artist.setName(namePattern);
  3. Example example = Example.create(artist);

because Hibernate 3 has generated no argument constructors only.

Chapter 7 is working in Hibernate 3 (as opposed to chapter 6). The most challanging in this chapter migrationwise are StereoVolumeType.java and SourceMediaType.java . Change the import-package names. The Usertype-stuff is now under the package „org.hibernate.usertype“. It won’t compile, yet as there are some methods missing. For SourceMediaType.java:

  1. public Object replace(Object original, Object target, Object owner)
  2.     throws HibernateException {
  3.  
  4.         return original;
  5.    }
  6.  
  7. public Serializable disassemble(Object value) {
  8.        return (Serializable) deepCopy(value);
  9.  }
  10.  
  11. public Object assemble(Serializable cached,
  12.                            Object owner)
  13.     {
  14.         // Our value type happens to be serializable, so we have an easy out.
  15.         return deepCopy(cached);
  16.     }
  17.  
  18. public int hashCode(Object o) { return o.hashCode(); }

For StereoVolumeType.java:

  1. public Object replace(Object original, Object target,SessionImplementor session,
  2.                       Object owner)
  3.     throws HibernateException {
  4.                    
  5.                    return deepCopy((StereoVolumeType)original);
  6.   }
  7.                
  8. public int hashCode(Object o) { return o.hashCode(); }
  9.  
  10. public Object replace(Object original, Object target, Object owner)
  11.                throws HibernateException {
  12.                    
  13.                    return original;
  14.  }

That’s it.

As in chapter 4, copy the hbm.xml-files and change the DTD-reference. Leave CreateTest.java, QueryTest.java and QueryTest2.java alone – they will still compile. Copy the AlbumTest.java file, change the hibernate-imports and the constructor calls as well as int parameters to Integer.

This should be easy as we have done that before.

In this chapter, we add an Entity called „Artist“ as well as an entity called „Comments“.

Copy both Track.hbm.xml and Artist.hbm.xml from the examples-distribution and remember to change the DTD-reference if necessary.
When using „ant schema„, SAX complained it couldn’t find ${src.root}/com/oreilly/hh/hibernate-mapping-2.0.dtd for Artist.hbm.xml.
That’s strange because it didn’t complain about it in Track.hbm.xml before. However, I place the DTD file in ${src.root}/com/oreilly/hh
and the prepare-target now copies *.dtd file, too.

The code generation is no problem. I has changed CreateTest.java again according to Java-beans coding style.
The package name in QueryTest.java and QueryTest2.java needs to be changed again from „net.sf.hibernate...“ to „org.hibernate...“ and everything works.

So that’s it for chapter 4.