Schulkinder
Schulkinder

Sollen wir das Kann-Kind schon einschulen oder lieber noch nicht? Aus den untenstehenden Links lese ich heraus:

  • das Kind muss wollen
  • nicht nur intellektuelle Fähigkeiten sind wichtig, auch die sozialen Fähigkeiten
  • die Kita-Erzieherin um eine Einschätzung bitten
  • das Gespräch mit dem Grundschullehrer/-lehrerin suchen

Hier ein paar Links mit Empfehlungen:

  • Focus-Online Schule fasst es kurz zusammen
  • BR-Online warnt davor, nur die intellektuellen Fähigkeiten zu beachten.
  • Nachhilfe.de schreibt darüber hinaus noch über den organisatorischen Ablauf der Anmeldung

In der ZEIT stand letztens ein Artikel, in dem erwähnt wird, dass der „ideale“ Betreuungsschlüssel für Kinder von 0-2 Jahre 3 pro Erzieher und für Kinder von 2-3 Jahre 5 Kinder pro Erzieher sei.

Die Leiterin „unserer“ Kita hat mir den dortigen Schlüssel genannt, er ist in Berlin für Kindertagesstätten gesetzlich im Kindertagesbetreuungsreformgesetz geregelt. Dort steht unter § 11:

(2) Bei der Personalbemessung für das sozialpädagogische Fachpersonal
sollen folgende Grundsätze gelten:
1. 38,5 Wochenarbeitsstunden pädagogischen Fachpersonals sind
vorzusehen
a) bei Kindern vor Vollendung des zweiten Lebensjahres

  • für jeweils sechs Kinder bei Ganztagsförderung,
  • für jeweils sieben Kinder bei Teilzeitförderung,
  • für jeweils neun Kinder bei Halbtagsförderung;

b) bei Kindern nach Vollendung des zweiten und vor Vollendung
des dritten Lebensjahres

  • für jeweils sieben Kinder bei Ganztagsförderung,
  • für jeweils acht Kinder bei Teilzeitförderung,
  • für jeweils zehn Kinder bei Halbtagsförderung;

c) bei Kindern nach Vollendung des dritten Lebensjahres bis
zum Schuleintritt

  • für jeweils zehn Kinder bei Ganztagsförderung,
  • für jeweils zwölf Kinder bei Teilzeitförderung,
  • für jeweils 15 Kinder bei Halbtagsförderung.

2. Für Kinder, die länger als neun Stunden gefördert werden, sind
Personalzuschläge zu gewähren.
3. Zusätzliches sozialpädagogisches Personal soll insbesondere zur
Verfügung gestellt werden für
a) die Förderung von Kindern mit Behinderungen,
b) die Förderung von Kindern nichtdeutscher Herkunftssprache
in Tageseinrichtungen mit einem überdurchschnittlichen
Anteil dieser Kinder,
c) Kinder, die in ungünstigen wirtschaftlichen Verhältnissen
und in Wohngebieten mit sozial benachteiligenden Bedingungen
leben.

(Gesetzestext Ende)

Darin enthalten sind bereits alle Ausfallzeiten, d. h. es gibt keine Urlaubs- oder Krankheitsvertretungen!

Im Wartezimmer des Kreißsaals liegt ein Heft namens „KIDSgo!“ aus – mit Terminen und mehr rund um das Thema Schwangerschaft, Baby und Familie in Berlin. Sie haben auch einen Online-Auftritt.

Im Einzelnen werden zum Thema Schwangerschaft und Geburt angeboten:

  • Angebote für Schwangere
  • Geburtsvorbereitung
  • Säuglingspflege
  • Schreibabyambulanzen
  • Hebammen und Geburtsvorbereiterinnen
  • Kliniken und Geburtshäuser
  • Hebammenpraxen
  • Stilltreffs
  • Rückbildung

Zum Thema Baby / Kind werden Kurslisten angeboten zu:

  • Babyturnen, Kinderturnen
  • Babyschwimmen
  • Babymassage
  • Krabbelgruppen, Kindergruppen
  • PEKiP, Pikler u.a.
  • Musik und Tanz

Auch für Mütter, Väter und Familien gibt es Listen zu Kurs- und Veranstaltungsorten.

Neben Berlin gibt es diese Informationen lt. Anbieter „fast vollständig“ auch für München, Köln, Düsseldorfer Raum, Nordhessen und Südniedersachsen sowie Hamburg.

Das PUPS befindet sich in der Kochstraße 73 nahe dem Checkpoint Charlie, ca. 150 Meter vom U-Bahnhof Kochstraße entfernt.

Es wirbt für sich als Bistro und Indoor-Spielplatz und so ist es dann auch: während das Jolo die Größe einer Turnhalle hat, begnügt sich das PUPS mit der Größe eines Cafés. An der hinteren, ca. 35 Meter langen Wand ist eine Art Parcour auf 2 Ebenen aufgebaut.

Der Kleinkindbereich allerdings spottet jeder Beschreibung: ca. 6 Quadratmeter oder weniger, mit einer kleinen Rutsche und etwas Softplay-Spielzeug – das war’s dann auch schon!

Wir waren dann leider auch schnell wieder draußen, weil das Angebot einfach zu mies ist. Für die größeren Kinder mag es OK sein, immerhin ist die Atmosphäre recht intim. Aber für Kleinkinder spart euch den Weg oder fahrt mit der U6 weiter bis Tempelhof ins Jolo.

Ab und zu besuche ich mit meinem Kleinen einen Indoor-Spiellpatz. Vor einiger Zeit war es die Jolo Berlin Kinderwelt.

Jolo befindet sich in Kreuzberg nahe Flughafen Tempelhof und hat einen Kunden-Parkplatz (kostenpflichtig), ist aber auch gut mit der U-Bahn zu erreichen. Der Eingang befindet sich im ersten Stock. Die Preise sind OK.

Der Kleinkinderbereich, der uns interessiert hat, ist durchaus großzügig ausgestattet: Ballpool, kleine Rutsche, Hüpfbälle, Wippe, Bobby-Cars, ein kleines Haus, eine Art Kriechtunnel und kleinere Spielsachen. Eine Hüpfburg steht auch im Bereich. Ebenfalls in der Nähe sind einige Computer-Bildschirme, an denen die Kinder Spiele wie Memory spielen oder malen können.

Die Einrichtung ist sauber, wir fühlten uns wohl. Zwei Stunden Spielzeit waren schnell vorbei. Hier kommen wir gerne noch mal her.

Unser Nachwuchs (14 Monate) kann jetzt nicht nur laufen, sondern auch die Knöpfe am E-Herd drehen.

So kam es, wie es kommen mußte: Eines Morgens, wir sitzen im Wohnzimmer. Plötzlich macht es Piep-Piep-Piep – Alarm vom Rauchmelder. Kurze Panik – der E-Herd ist an (alle Platten), das Kabel vom Wasserkocher liegt darüber, angeschmort. Puh, nichts weiter passiert.

Junior hat jetzt keinen ungehinderten Zugang mehr zu Küche! Und Rauchmelder sind ’ne praktische Sache!

Dies sind so ca. die 10 Lieblingsbeschäftigungen / Lieblingspielzeuge meines Sohnes (13 Monate):

  1. Musik hören und „tanzen“
  2. CD’s aus der Hülle nehmen, in den DVD-Player stecken und wieder raus nehmen.
  3. Bücher aus dem lies + spiel Bücherturm nehmen, durchblättern, wieder reintun.
  4. Knöpfe drücken
  5. mit unserer elektrischen Zahnbürste spielen
  6. mit der Computermaus spielen
  7. mit dem Telefon spielen
  8. Schränke ausräumen
  9. mit Bauklötzen spielen
  10. bei Mama/Papa/Oma auf dem Arm sein

Heute war ich bei der U6 (Untersuchung Nr. 6) meines Sohnes. Ich dachte, die Ärztin schaut sich das Kind nicht nur an, sondern fragt auch etwas nach. Es war nicht so. Mein Sohn weinte, vielleicht konnte er sich wirklich an die vorherigen Impfungen von ihr erinnern und hatte daher Angst, oder es war nur, weil es eine fremde Person war. Jedenfalls ging es dann nur darum, dass er nicht böse sein solle, weil sie ihn geimpft habe. Und dann erzählte sie Sachen aus ihrem Praxisalltag, die nichts mit meinem Sohn zu tun hatten. Woraufhin ich etliche meiner Fragen vergass (z.B. ob es denn schlimm sei, dass er seit Monaten nicht zunehme) und sogar, dass sie gar nicht näher auf meine Bemerkung bzgl. seiner Erkältung eingegangen ist, nachdem sie ihn abgehört hatte.

Wir werden jetzt einen anderen Arzt nehmen. Falls ich nochmal da hin gehe, werde ich mir alle Fragen aufschreiben und deren Beantwortung überprüfen, bevor Frau Doktor das Zimmer wieder verläßt.

Das Untersuchungsheft sieht jetzt aus wie ein Schulheft. Bei der U6 steht „sehr weit entwickelt“. Prima!