Berlin

Anfang Oktober wurden neue Bahnsteige an den Bahnhöfen Ostkreuz und Warschauer Straße eröffnet (Berlin).

Leben

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Software-Entwicklung

Alistair Cockburn über „Elefanten-Capaccio„. Der Elefant ist ein Use Case, der in möglichst kleine Teile geschnitten wird, die dann nacheinander implementiert werden. Die Teile müssen einen Wert liefern. „learn to write micro- user stories from the use cases so your agile developers can work in micro-increments.“ Find ich eine gute Idee.

Johanna Rothmann meint „Large Program? Relase more often“ (und meint interne Releases, nicht notwendigerweise Deployments in der Produktivumgebung) Wenn man die Iterationen kürzer macht, dann muss man die user stories kleiner machen (siehe Elefanten-Capaccio). Das Team muss sich mehr „konzentrieren“.

Ralf Westphal greift das „Single Responsibility“-Prinzip (aus den SOLID-Prinzipien) auf, nach dem eine Klasse nur „one reason to change“ haben soll, also nur eine Verantwortlichkeit. Aber wie „Responsibilities zählen„? Das ist ganz interessant. Es erinnert mich an etwas aus Siederslebens Buch „Moderne Software-Architekturen“. Da muss ich mal nachschlagen.

Update: Laut Pressemitteilung des Bezirksamtes wurde die Brücke am 28.11.2014 eröffnet.

Wer derzeit mit der S- bzw. Regional-Bahn von Grünau in Richtung Eichwalde (oder anders herum) fährt, dem werden Bauarbeiten auf Höhe der Ost-Anbindung des Flughafen BER an die Görlitzer Bahn  beidseits der Gleise auffallen. Ich habe mich schon einige Zeit gewundert, was da mitten im Forst gebaut wird.
Baustelle Querung Görlitzer Bahn im Grünauer ForstErklärung: eine Brücke für Radfahrer und Fussgänger, damit man von Bohnsdorf nach Eichwalde gelangen kann.

Baustellenschild

Die aktuellen Satellitenbilder auf Google Maps zeigen, dass die Querung der Ost-Anbindung von Grünau zum BBI bereits existiert:

Hier ein Bild auf den Weg die Brücke hinauf:
Querung Ostanbindung BER Bohnsdorfer Forst

Und von der Brücke auf die Strecke:
Blick von der Fahrradbrücke über der Ostanbindung BER

Hintergrund ist die Anbindung der offizielle Berliner Fahrradroute „RR 10“ in Bohnsdorf an den Alten Radelander Weg in Eichwalde mit Anschluss an die Fahrradroute 5. Die Deutsche Bahn wurde zur Errichtung verdonnert, da half auch eine Klage nicht.

Zum Fertigstellungstermin schreibt das BA Treptow-Köpenick am 05.05.2014 auf eine Kleine Anfrage:

Die Brücke ist nun im Bau und wird voraussichtlich Anfang 2015 für Fußgänger und Radfahrer zwischen Bohnsdorf und der Dahme barriere frei nutzbar sein. Entstehen wird ein geschwungener Steg auf V-förmigen Stahlstützen, welche auf Einzelfundamenten gegründet sind.

Damit wird eine lange bestehende Forderung der BVV und der Bohnsdorfer Bürger umgesetzt.

Siehe auch das Radwegekonzept Treptow-Köpenick 2010, Abschnitt „4.3 Querung S-Bahn und Görlitzer Bahn im Grünauer Forst“:

Die Querung ist erforderlich, um den Verlauf des RR 10 über den Sandbacher Weg zu verlängern und durch den Grünauer Forst über die Görlitzer Bahn zum Alten Radelander Weg zu führen. Über den Alten Radelander Weg führt die Hauptroute nach Eichwalde und schließt dort in der Bahnhofstraße an das Netz der AG Süd an (Route 5, Fließe- und Hügelroute). Von dem wieder herzustellenden Bahnübergang aus führt eine Nebenroute geradeaus zur „Bammelecke“ am Langen See. Diese Route hat für den Freizeitverkehr eine hohe Bedeutung, weil sie die kürzeste Verbindung zwischen Bohnsdorf und dem Langen See darstellt und frei von Kfz-Verkehr ist.

Am 16.02.2008 rockte The Cure das Berliner Velodrom. Momentan ist die Band ein Quartett – einen Keyboarder brauchen sie wohl gerade nicht. Im September soll es ein neues Album geben, bis dahin gibt es seit Mai jeden Monat eine Single: Mai „The only one„, Juni „Freakshow„, Juli und August: noch offen. Hier gibt es mehr Infos zum Konzert.

Einige Tage später sah ich The Mission UK auf ihrer Abschiedstournee. Ich wusste gar nicht, dass die so rocken! Schade schade, dass es keine weitere Show mehr geben wird… Hier ist ein kleines Foto.

Das PUPS befindet sich in der Kochstraße 73 nahe dem Checkpoint Charlie, ca. 150 Meter vom U-Bahnhof Kochstraße entfernt.

Es wirbt für sich als Bistro und Indoor-Spielplatz und so ist es dann auch: während das Jolo die Größe einer Turnhalle hat, begnügt sich das PUPS mit der Größe eines Cafés. An der hinteren, ca. 35 Meter langen Wand ist eine Art Parcour auf 2 Ebenen aufgebaut.

Der Kleinkindbereich allerdings spottet jeder Beschreibung: ca. 6 Quadratmeter oder weniger, mit einer kleinen Rutsche und etwas Softplay-Spielzeug – das war’s dann auch schon!

Wir waren dann leider auch schnell wieder draußen, weil das Angebot einfach zu mies ist. Für die größeren Kinder mag es OK sein, immerhin ist die Atmosphäre recht intim. Aber für Kleinkinder spart euch den Weg oder fahrt mit der U6 weiter bis Tempelhof ins Jolo.

Ab und zu besuche ich mit meinem Kleinen einen Indoor-Spiellpatz. Vor einiger Zeit war es die Jolo Berlin Kinderwelt.

Jolo befindet sich in Kreuzberg nahe Flughafen Tempelhof und hat einen Kunden-Parkplatz (kostenpflichtig), ist aber auch gut mit der U-Bahn zu erreichen. Der Eingang befindet sich im ersten Stock. Die Preise sind OK.

Der Kleinkinderbereich, der uns interessiert hat, ist durchaus großzügig ausgestattet: Ballpool, kleine Rutsche, Hüpfbälle, Wippe, Bobby-Cars, ein kleines Haus, eine Art Kriechtunnel und kleinere Spielsachen. Eine Hüpfburg steht auch im Bereich. Ebenfalls in der Nähe sind einige Computer-Bildschirme, an denen die Kinder Spiele wie Memory spielen oder malen können.

Die Einrichtung ist sauber, wir fühlten uns wohl. Zwei Stunden Spielzeit waren schnell vorbei. Hier kommen wir gerne noch mal her.