My Heritage, now nine months into their DNA foray, so far has proven to be a disappointment. The problems are twofold. MyHeritage has matching issues, combined with absolutely no tools to be able t…

Quelle: MyHeritage – Broken Promises and Matching Issues

In der Facebook Gruppe „DNA-Genealogie auf Deutsch“ wurde die Qualität der Matches auf MyHeritage bemängelt:

Meine (26) My Hertitage matches (hochgeladen von FTDNA) sind „ungewöhnlich“ hoch (longest cM). Hat jemand Erfahrungen (z.B.Bestätigungen auf gedmatch), dass seine matches stimmen? Vor einigen Monaten hatte ich Kontakt zu einigen Personen aufgenommen, wo sich die matches als total falsch erwiesen haben.
Ich traue deshalb den matches von My Heritage nicht mehr so richtig.

Meine Antwort mit Hinweis auf den oben verlinkten Artikel (englisch):

MyHeritage nutzt sog. „Imputation“, wenn sie DNA vergleicht, die von verschiedenen Test-Chips bestimmt wurden. Die verschiedenen Chips messen nicht 100% an den selben Stellen den genetischen Code. Beispiel: Chip A misst Position 1 bis 100 auf Chromosom 1, Chip B misst Position 40 bis 80 und 120 bis 180. Die fehlenden Stellen werden „geraten“, was eben zu ziemlichen Fehlern führen kann.

Das Problem kann man an obigem Bild schön verdeutlichen: die hellbraunen Bereiche hat sich ein MyHeritage-Algorithmus einfach „ausgedacht“, weil sie nicht in beiden Quell-DNA getestet wurden. Das kann nur zu Ungenauigkeiten führen.

Herkunft US-Amerikaner nach Counties. German translation and adaption by Furfur, US ancestry2000 de, CC BY-SA 3.0

In hellblauen Gebieten ist die Mehrheit der Bevölkerung deutscher Abstammung.

Viele Gebiete im Landesinneren sind eher dünn besiedelt. Die Karte sagt also nicht so viel über die Bevölkerung aus. Aber trotzdem interessant, dass die dt. Abstammung so verbreitet ist.

So ist das mit den deutschen Namen! - MyHeritage Blog by James M. BeidlerJames M. Beidler (blog.myheritage.de)
Seitdem es Kirchenbuchaufzeichnungen gibt (in der Regel beginnend in den 1500er Jahren) und bis zum Ende der ersten [Auswanderungs-]Welle, wurden die meisten deutschen Kinder mit zwei Vornamen getauft. Jungs trugen als ersten Namen fast immer den Namen Johann oder Hans, während Mädchen in der Regel Anna oder Maria hießen. Diese gemeinsamen Vornamen wurden oft in den Taufaufzeichnungen aufgefasst und die Person verwendete meistens ihren mittleren Namen – den Rufnamen.

Für das katholischen Böhmen kann ich bestätigen, dass Vornamen so vergeben worden sind: oft hießen die Jungen „Johann X“, die Mädchen „Anna Y“ oder „Maria Z“ und wurden sicherlich mit dem zweiten Namen gerufen.

Die Protestanten in Halle a.d. Saale waren da kreativer, aber auch da war der letzte Name der Rufname (ist sogar bei meiner Mutter so). Highlight für mich sind Vornamen wie „Paul Curt Willi“ oder „Auguste Therese Christiane Hedwig“ aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Die Prostanten in Westpreußen waren da genügsamer und nutzten nur einen oder zwei Vornamen.

Insgesamt ein teilweise interessanter Artikel, der anregt, über die Vergabe von Vornamen bei den eigenen Vorfahren nachzudenken.

Berliner Flughafen: Flugsicherung könnte BER-Eröffnung bis 2020 verzögern (tagesspiegel.de)
Einem Medienbericht zufolge bräuchten die Luftsicherheitsexperten weit mehr als die bisher veranschlagten 13 Monate, um den neuen Hauptstadtflughafen freizugeben.

Es ist ein Trauerspiel! Jetzt hisst die Deutsche Flugsicherung die weiße Flagge, wenn der BER nicht bis 2018 eröffnet wird. Die sind lt. ihrem Chef seit 2012 in den Startlöchern, alles festzulegen und zu erproben, aber Ende 2018 gehen die entsprechenden Leute in Rente und neue Leute müssen erst ausgebildet werden.

Kann man sich echt nicht mehr ausdenken! Wegen mir müssen sie den BER nicht aufmachen, aber es ist echt schade ums Geld.